Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Stadt Göttingen

Aufträge bleiben zumeist in der Region

Rund 60 Prozent der von der Stadt nach Ausschreibung vergebenen Aufträge gehen an Unternehmen der Region Göttingen. Das hat Oberbürgermeister Wolfgang Meyer in einer Erklärung zum städtischen Vergabewesen mitgeteilt. 250 Betriebe nutzen nach seinen Worten mittlerweile den Anfang des Jahres ins Leben gerufenen "Vergabe - Newsletter" der Stadt. Meyer kündigte gleichzeitig weitere Initiativen zur elektronischen Ausschreibung an.

(Göttingen/pdg) Auf Aufträge der öffentlichen Hand sind große Teile der Wirtschaft, insbesondere der Bauwirtschaft, angewiesen. Die Stadt Göttingen hat 2006 ca. 250 ihrer Bauaufträge oder größeren Einkäufe nach einem förmlichen Vergabeverfahren an die Privatwirtschaft vergeben - mit steigender Tendenz. Zur Jahreshälfte 2007 gab es bereits 200 solcher Verfahren, die gewährleisten sollen, dass alle Anbieter die gleiche, faire Chance haben, einen der begehrten öffentlichen Aufträge zu erhalten.
Immer wieder werde aber, so der Oberbürgermeister, die Forderung laut, auf solche förmlichen Verfahren zu verzichten, um in so genannten freihändigen Vergaben die heimischen Betreibe bevorzugt berücksichtigen zu können. Dazu Meyer wörtlich: „Aus den bei weitem meisten förmlichen Vergabeverfahren der Stadt gehen regionale Betriebe als Sieger hervor. Ca. 60 % der Aufträge bleiben in der Region. Weitere 13 % gehen nur deshalb nach Außerhalb, weil aus der heimischen Wirtschaft kein Angebot kommt. Nur in gut einem Viertel der förmlichen Vergabeverfahren setzt sich ein auswärtiger Bieter gegen heimische Anbieter durch.“
Damit die Göttinger Betriebe umfassend, rechtzeitig und lückenlos über öffentliche Ausschreibungen der Stadt informiert werden, bietet die städtische Vergabestelle seit dem 1. Februar 2007 für Betriebe und Unternehmen vornehmlich aus Stadt und Region einen „Vergabe - Newsletter“ an, der die Abonnenten zwei- bis dreimal wöchentlich aktuell über alle Ausschreibungen von Lieferungs-, Dienst- und Bauleistungen sowie über Teilnahmewettbewerbe informiert. „Mit 250 Abonnenten nach nur sieben Monaten haben wir nicht gerechnet", erklärte der Oberbürgermeister.
Da die elektronische Bekanntmachung von Ausschreibungen anscheinend auf Interesse stoße, werde man in dieser Richtung weiter gehen und die kompletten Vergabeunterlagen im Internet für registrierte Bieter bereitstellen, kündigte Meyer an.

Schon jetzt kann der Newsletter abonniert werden. Unter www.rathaus.goettingen.de wird man fündig, wenn man dort den Button „VOB“ - Vergabe - Newsletter klicken.

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