Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


Leserservice

Haben Sie Fragen, Anre- gungen oder Probleme mit der Zustellung?

Extra Tip Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 9:00 - 18:00 Uhr
Prinzenstraße 10-12
37073 Göttingen

DBBL: BG 74 gegen ChemCats Chemnitz 66:71

ChemCats zocken besser

Riika Lehtonen mit großem Einsatz. Foto: Wenzel

Riika Lehtonen mit großem Einsatz. Foto: Wenzel

Spitzenspiel in der DBBL, die Veilchen empfingen die ChemCats aus Chemnitz und unterlagen vor 500 Zuschauern in der FKG-Halle mit 66:71 (37:34). Trainer Vlastibor Klimes wusste auch warum: „Die Gegner waren abgezockter und wir haben einfache Punkte nicht gemacht!“

(Göttingen/bb) Die BG-Frauen starten mit viel Elan, setzen die Defense der Chemie-Katzen ordentlich unter Druck. Doch die halten mit voller Power dagegen, sind körperlich den Veilchen sogar etwas überlegen. Beide Teams mit Powerbasketball, es geht schnell von Korb zu Korb. Nur die Trefferquote lässt etwas zu wünschen übrig, besonders die Veilchen lassen im ersten Viertel gute Chancen aus.
Doch das macht nichts, denn im zweiten Viertel drehen die BG-Frauen auf – angeführt von Jennifer Kerns, Michaela Abelova und ihrer Besten, Ofa Tulikihihifo. Nur BG-Coach Vlastibor Klimes spielt an der Seitenlinie ab und an HB-Männchen, was ihm ein technisches Foul einbringt. Die sicherste ChemCat, Alexandra Riecka, bedankt sich für zwei Punkte von der Linie. Die BG hat gezeigt, wer Herr im Haus ist, Tulikihihifo hat bereits 16 ihrer insgesamt 21 Punkte erzielt und maßgeblichen Anteil an der 37:34-Pausenführung.
Nach dem Pausentee kommen die ChemCats besser ins Spiel. Doch von der Seitenlinie feuert Klimes sein Team an, die verteidigen immer besser, schaffen es zweimal, dass die Shotclock herunterläuft. Doch es bleibt ausgeglichen, weil in der Offense gute Chancen ausgelassen werden. Zudem lässt, als Konsequenz der starken Defense der Gästespielerinnen, der Zug zum Korb der Veilchen zu wünschen übrig – und nicht jeder Wurf aus der Distanz findet das erhoffte Ziel. Es bleibt knapp, nur vier Punkte Vorsprung vor dem letzten Viertel.
Das letzte Viertel gehört dann komplett den Gästen, sie drehen auf, ziehen zum Korb und bekommen Freiwürfe, die sie mit traumwandlerischer Sicherheit verwandeln. Und sollte es eng werden, zieht auch Playmakerin Riecka erfolgreich zum Korb. 30 Sekunden vor Spielende führen die Gäste mit 66:69. Klimes nimmt eine Auszeit. Nach Anpfiff spielen die BG-Frauen lange, Abelova versucht den Dreier zum Ausgleich und scheitert. Vorbei, die zwei Punkte der Chemie-Katzen sind dann nur noch für die Statistik.
„Wir haben ein Super-Spiel von beiden Teams gesehen“, jubelt Gästetrainer Raoul Scheidhauer. „Solche Spiele haben noch mehr Zuschauer verdient!“ Sein Gegenüber ist etwas zerknirscht. „71 Punkte gegen diese Mannschaft zu bekommen ist o.k., doch nur 66 zu erzielen, das ist zu wenig“, so Klimes. „Und wir haben Katja Zbersch ausgeschaltet, aber dafür Riecka nicht in den Griff bekommen!“

Punkte BG 74:
Tulikihihifo 21, Kerns 17, Abelova 10, Bode 8, Rajecka 6, Bode 3, Lehtonen 1, Grigoleit, Simonicova, Krumm

Beste Spielerinnen:
Tulikihihifo, Kerns - Riecka 25, Sopirjakova 13 (2. Hz.)

Dreier:
Kerns 4, Abelova 3, Tulikihihifo 2, Beck 1 – Riecka 2, Zberch 1

Spielfilm:
11:10 (7.), 15:16 (18.), 25:29 (15.), 30:29 (18.), 43:43 (25.), 56:56 (34.), 66:69 (39.)

Freiwürfe:
10 v. 16 – 24 v. 27

Trefferquote Feld:
32 % – 41 %

Rebounds:
46 – 34

VT:
16:20, 21:14, 19:18, 10:19

Zuschauer:
500

Schiedsrichter:
Ronge / Schneider

Ergebnisse
SV Halle - Herner TC 61:47
Freiburg - Oberhausen 91:90
Leipzig - München 54:75

Nächstes Heimspiel:
Sonntag, 18. November, 16 Uhr gegen München Basket

zurück