Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Handball: HG Rosdorf-Grone 35:28 / TV Jahn 33:34

Die Trotzreaktion, die ich erwartet habe!

Markus Wuttke gegen zwei erfolgreich. Foto: Wenzel

Markus Wuttke gegen zwei erfolgreich. Foto: Wenzel

Spitzenspiel in der Sporhalle am Siedlungsweg. Die HG Rosdorf-Grone traf auf den Vierten MTV Großenheidorn und besiegte die Gäste verdient mit 35:28 (17:10). Doch einen wirklichen Handball-Leckerbissen bekamen die Zuschauer nicht zu sehen, sie mussten sich mit einigen spektakulären Aktionen der Rosdorfer in Halbzeit eins und einem gut aufgelegten Christian Brand begnügen.

(Rosdorf / bb) Brand erzielte in der 17. Minute seinen 100. Treffer, er und seine Mannschaftskollegen haben die 24:41-Niederlage bei der SG Hohnhorst / Haste wieder ausgebügelt. Die Gäste starteten motiviert, trafen jedoch auf eine gut aufgelegte Deckung der Gastgeber mit einem ebenso guten Martin Bode zwischen den Rosdorfer Pfosten. Großenheidorn agierte in der eigenen Abwehr auch engagiert und bereitete den Rosdorfern Schwierigkeiten. Aber immer dann, wenn’s nach einem Fehlwurf der Gäste – und davon gab es besonders in den ersten 20 Minuten mehr als genug – schnell nach vorne ging, waren Wuttke, Lück & Co. deutlich im Vorteil.
Die Männer vom Steinhuder Meer wurden zwischen der 10. und 21. Minute zur Freude von HG-Coach Lars Rindlisbacher ausgekontert. Da half auch eine Auszeit von Gäste-Coach Stephan Lux nichts. Als Konsequenz für die miserable Torausbeute ließ der seinen Shooter Christoph Lindemann erst einmal auf der Bank schmoren. Die Rosdorfer konnten mit einer beruhigenden Sieben-Tore-Führung in die Pause gehen.
Nach dem Pausentee beherrschten auf beiden Seiten Einzelaktionen die Szene, es entwickelte sich ein „Gewürge“, wobei die Rosdorfer nie wirklich in die Bredoullie kamen. Erst in der 56. Minute waren die Gäste bis auf sechs Treffer dran – bedrohlich war das für Gastgeber aber nie.
„Das war ein verdienter Sieg für die Rosdorfer“, musste Gästetrainer Lux anerkennen. „Meine Mannschaft hat sich nicht auf die resolute Abwehr einstellen können – aber wir haben in dieser Saison schon deutlich besser gespielt und werden das auch wieder tun.“
Zufrieden war natürlich HG-Coach Rindlisbacher: „Wir haben unter der Woche gut gearbeitet und die Mannschaft hat nach der Niederlage die Trotzreaktion gezeigt, die ich auch von ihr erwartet habe. Jetzt müssen wir in Springe gewinnen, dann bleiben wir oben dran“. Der HG-Coach hatte die gesamte Spielzeit dem Frieden noch nicht getraut und seine Stammsieben durchspielen lassen. „Da bin ich ein gebranntes Kind, wir haben schon ‘mal gegen Heidorn viel gewechselt und das ging nicht so gut aus!“

HG Rosdorf - Grone: Bode, Fink (ab 55.) – Brand 12, Wuttke 8/1, Lück 5, Kanar 5/1, Norpoth 2, Brandes 1, Frank 1, Ankrah 1, Salam, Hartdegen (n.e.), Osei-Bonsu (n.e.).

Spielfilm: 1:1 (3.), 4:3 (7.), 7:4 (14.), 13:6 (19.), 15:8 (22.), 16:10 (29.), 19:11 (32.), 21:13 (36.), 22:15 (38.), 25:16 (41.) 27:19 (45.), 30:21 (53.), 30:24 (56.), 32:26 (58.), 34:27 (60.)

Beste Spieler: Brand, Wuttke, Bode (TW) – Salzwedel 6/2, Franzke 5/1

Siebenmeter: 4 / 2 - 4 / 4

Zeitstrafen: 12 – 8 Min.

Rot: Norpoth (HG/ 3 x 2 Minuten), Salzwedel (MTV)

Zuschauer: 189

Schiedsrichter: Dörhage / Elsner (Nord Edemissen)


Tolle Serie beendet
Duderstadt verliert 33:34 in Großburgwedel

Die tolle Serie des TV Jahn Duderstadt ist gerissen. nach zuletzt zehn Spielen ohne Niederlage und sechs Siegen in Folge gingen die Eichsfelder mit dem 33:34 (17:17) beim TS Großburgwedel erstmals wieder als Verlierer vom Platz. „Das hätte nicht sein müssen, dieses Spiel hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt“, so TV Jahn-Betreuer „Walze“ Horst Erdmann.
Über 60 Minuten agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, Duderstadt in der ersten Halbzeit immer mit zwei oder drei Treffern in Führung, doch kurz vor der Pause glichen die Gastgeber aus. Nach dem Wechsel eine Schwächephase des TV Jahn, der TS Großburgwedel zog auf 25:19 (43.) davon, doch das Team von Trainer Stephan Albrecht konterte, glich wieder zum 26:26 aus (50.). Es blieb eng, die Eichsfelder hielten die Partie offen, zumal ihr überragender Torhüter Christian Wedemeyer insgesamt vier der 15 (!) Strafwürffe der Gastgeber abwehren konnte. Doch am Ende fehlten die Kraft und das nötige Glück, der TS mit seinem Torjäger Naoufel Fathallah (10/5) setzte sich glücklich mit 34:33 durch, zumal der TV Jahn an diesem Abend auch nicht den gefährlichen Rechtsaußen Ralf Görlich (12/3) in den Griff bekam. „15 Siebenmeter gegen uns erlebt man auch nicht alle Tage“, ärgerte sich Erdmann über eine unglückliche Niederlage. Die Eichsfelder mussten nach dieser Pleite den Konkurrenten Rosdorf-Grone in der Tabelle wieder vorbeiziehen lassen...

Tore: Krist 13/3, Tetzlaff 7, Heim 5, Hartdegen 4, Möller 3 und Nass 1.

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