Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Dienstlicher Pfeffersprayeinsatz

Foto: Wenzel

Foto: Wenzel

Ein polizeilicher Pfeffersprayeinsatz war notwendig, um einen betrunkenen Mann zu überwältigen. Wieder versuchen Betrüger mit dem Enkeltrick zum Erfolg zu kommen und Dransfeld wird von Einbrechern heimgesucht.

Einbruchserie in Dransfeld

Dransfeld, Dransbergweg und Im Alten Dorf, Montag, 5. November 2007, zwischen 15.00 und 20.10 Uhr

(jk) - Unbekannte Diebe sind am späten Montagnachmittag bzw. in den frühen Abendstunden (05.11.07) in zwei Einfamilienhäuser im Dransbergweg eingedrungen und haben sämtliche Schränke und andere Behältnisse nach Diebesgut durchsucht. Mit u. a. rund 1.000 Euro Bargeld, mehreren Sparbüchern und diversem Schmuck konnten die Einbrecher anschließend unerkannt entkommen. Von ihnen fehlt jede Spur.
Ob bei einem weiteren Einruch in ein Einfamilienhaus Im Alten Dorf ebenfalls etwas gestohlen wurde ist noch unklar. Und auch der Tatzeitraum steht in diesem Fall noch nicht genau fest. Die Einbrecher waren vermutlich entweder schon in der Nacht zu Montag oder aber in den späten Montagnachmittagsstunden durch eine Verandatür in das Haus eingedrungen und hatten es durchsucht.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kann ein Tatzusammenhang zwischen den drei Einbrüchen nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen gehen weiter.


39-Jähriger von Polizei mit Pfefferspray überwältigt


Bovenden, Ortsteil Lenglern, Lange Straße Samstag, 3. November 2007, gegen 20.00 Uhr

(jk) - Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnten Polizeibeamte aus Göttingen am Samstagabend (03.11.07) gegen 20.00 Uhr einen stark betrunkenen 39 Jahre alten Mann überwältigen, der auf einer Feier im Gemeindezentrum von Lenglern eine 27-jährige Frau bedroht und angegriffen hatte. Als die Beamten den aggressiven Störenfried mit zur Wache nehmen wollten, nahm der eine bedrohliche Haltung ein und fasste sich in den hinteren Hosenbund, so als ob er eine Waffe hervorholen wollte. Aus Eigensicherungsgründen sprühte einer der Beamten dem Mann daraufhin Pfefferspray ins Gesicht.
Der 39-Jährige ging zu Boden und konnte gefesselt werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus biss der renitente Mann einen der Rettungsassistenten in den Finger. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,28 Promille. Dem 39-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde er gegen 23.30 Uhr entlassen. Ihn erwartet jetzt u. a. eine Anzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


Automatenaufbruch

Göttingen, Londonstraße Sonntag, 4. November 2007, gegen 03.00 Uhr

(jk) - Noch in Tatortnähe hat eine Funkstreife der Polizei Göttingen Sonntagnacht (04.11.07) gegen 03.00 Uhr einen mutmaßlichen 22 Jahre alten Automatenaufbrecher vorläufig festgenommen. Der Göttinger wird verdächtigt, gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen einen Zigarettenautomaten in der Londonstraße aufgebrochen zu haben. Doch das diebische Duo hatte Pech: eine 45 Jahre alte Anwohnerin wurde durch „merkwürdige Geräusche“ auf das kriminelle Treiben der beiden Männer aufmerksam und alarmierte die Polizei. Als die Diebe die herannahenden Ordnungshüter bemerkten, flüchteten sie zu Fuß in Richtung Den-Haag-Straße.
Der 22-jährige Groner kam jedoch nicht weit. Er wurde nach kurzer Verfolgung von einem Diensthundführer festgenommen. Sein Komplize konnte unerkannt entkommen. In unmittelbarer Nähe des Zigarettenautomaten fanden die Ermittler mögliches Aufbruchwerkzeug und eine größere Tasche, die vermutlich zum Abtransport der Beute dienen sollte. Der bereits polizeilich bekannte Festgenommene wurde zunächst mit zur Wache genommen. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gehen weiter.
Bereits am Donnerstagnachmittag (01.11.07) in der Zeit zwischen 16.00 und 18.30 Uhr hatten Unbekannte einen Zigarettenautomaten an einer Bushaltestelle in der Lenglerner Straße in Holtensen aufgebrochen und sämtliche Zigaretten und das Bargeld gestohlen. Allein der an dem Automaten entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Der Gesamtschaden ist unbekannt. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-1013.


Achtung Enkeltrick!

Göttingen, Königsberger Straße, Zehntscheuerstraße und Bovenden, Breslauer Straße Freitag, 2. November 2007, zwischen 11.20 und 15.00 Uhr

(jk) - Insgesamt drei Mal haben unbekannte Betrüger am vergangenen Freitag (02.11.07) versucht, in Göttingen und Bovenden mithilfe des sog. "Enkeltricks" an die Ersparnisse dreier 77, 81 und 87 Jahre alten Rentnerinnen zu kommen. Zum Glück kam es in allen Fällen nicht zu einer Geldübergabe.
Dennoch ist Vorsicht geboten! Der erste Fall ereignete sich gegen 11.20 Uhr in der Königsberger Straße. Hier meldete sich ein unbekannter Mann bei einer 87 Jahre alten Frau und gaukelte ihr vor, ihr Neffe zu sein. Unter dem Vorwand, dass er „dringend Geld für eine Bestellung benötige, die er abholen müsse“, fragte der Betrüger die ältere Dame gezielt nach ihren finanziellen Verhältnissen aus. Zu einem Treffen bzw. einer Geldübergabe kam es aber zum Glück nicht. Weil sich die Göttingerin richtigerweise durch einen Anruf bei ihrem echten Neffen rückversicherte, flog der Schwindel auf. Beim zweiten Versuch klingelte das Telefon gegen 13.30 Uhr bei einer 81-jährigen Göttingerin in der Zehntscheuerstraße. Auch in diesem Fall gab sich ein männlicher Betrüger als „naher Verwandter in finanzieller Notlage“ aus. Der Unbekannte wollte sich „14.000 Euro leihen“, weil er „eine größere Anschaffung gemacht habe und er erst am Montag an sein Geld kommen könne". Nach einem weiteren Anruf des Betrügers schliefen dessen „Bemühungen“ aber ein. Und auch der letzte „Enkeltrick“ blieb glücklicherweise im Versuchsstadium stecken. Gegen 15.00 Uhr rief ein ebenfalls unbekannter Mann bei einer 77 Jahre alten Frau aus Bovenden an und behauptete, ihr Enkel zu sein. Aufgrund einer „finanziellen Notlage benötige er 11.000 Euro“.
Die clevere 77-Jährige reagierte völlig richtig und ließ sich nicht darauf ein. Stattdessen telefonierte sie mit ihrem echten Enkel und blieb so verschont. Von allen drei Betrügern fehlt bislang jede Spur.

Ihre Polizei rät: „Enkeltrick-Betrüger“ gehen erfahrungsgemäß immer nach der selben Masche vor: der so genannte "Enkel" ruft bei Senioren und Seniorinnen an und schildert, dass er sich "in einer ausweglosen Situation befindet und dringend Geld benötigt". Geht das hilfsbereite Opfer auf den Anruf und die Forderungen ein, wird in der Regel eine Zeit vereinbart, an der das Geld übergeben werden soll. Schon ein paar Vorsichtsmaßnahmen können jedoch verhindern, ein Opfer von Enkeltrickbetrügern zu werden: - Gehen Sie keinesfalls auf telefonische Geldforderungen ein, - Rufen Sie den echten Enkel zurück, um die Echtheit des Anrufers abzuklären, - Reden Sie mit Personen Ihres Vertrauens über den Anruf, - Melden Sie derartige Anrufe sofort Ihrer Polizeidienststelle. Die von der Polizei entwickelt Broschüre „Der goldene Herbst - So schützen Sie sich im Alter“ enthält weitere wichtige Informationen zum Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug. Sie finden die Broschüre im Internet unter www.polizei-beratung.de. Darüber hinaus ist sie ebenfalls bei jeder Polizeidienststelle erhältlich.


18-Jährige von drei Unbekannten mit Messer bedroht und beraubt

Göttingen, Merkelstraße/Fridtjof-Nansen-Weg/Hainholzweg Sonntag, 4. November 2007, gegen 10.00 Uhr

Auf ihrem Weg in die Innenstadt ist am Sonntagmorgen (04.11.07) gegen 10.00 Uhr im Bereich Merkelstraße/Fridtjof-Nansen-Weg/Hainholzweg ein 18 Jahre altes Mädchen von drei unbekannten Männern im Alter von 20 bis 25 Jahren beraubt worden. Wie die Göttingerin gegenüber der Polizei angab, bedrohte sie einer aus der Gruppe mit einem Messer und verlangte ihr Bargeld. Mit 50 Euro Beute flüchteten die mutmaßlichen Räuber anschließend in Richtung Calsowstraße. Täterbeschreibung: alle ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schwarze Haare, dunkler Teint, dunkle Oberbekleidung, Jeans. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen, Telefon 0551 / 491-1013.

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