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BBL: BG 74 gewinnt 82:73 in Tübingen
Feuerwerk zum 4. Advent
4. Saisonsieg zum 4. Advent: Rechtzeitig zum Weihnachtsfest ist den Basketballern der BG 74 ein wichtiger Befreiungsschlag gelungen. Bei den Walter Tigers Tübingen gewann das Team von Trainer John Patrick nach toller Aufholjagd noch klar mit 82:73 (32:41). „Es war ganz wichtig für das Selbstvertrauen, mit diesem Sieg in die Weihnachtsferien zu gehen“, so Patrick.
(Göttingen / luco) Der Coach musste auch in Tübingen weiter auf den angeschlagenen Marco Grimaldi verzichten, hatte aber Jahmar Thorpe wieder dabei und versuchte sein Glück zunächst mit der großen Variante, sprich Michael Schröder und David Monds in der Starting Five. Eine Rechnung, die zunächst aufgehen sollte, denn diese beiden Akteure setzen in der Anfangsphase die Akzente. Starke Reboundarbeit und fünf Punkte von Michael Schröder, der sogar die Freiwürfe traf, und die BG führte über 2:5 (2.) mit 7:9 (5.). Tübingen aber stellte sich jetzt besser auf die Gäste ein, ging mit einem 8:0-Lauf 15:9 in Front (7.). Und da war sie wieder, die Ungeduld im Abschluss auf Seiten der Veilchen. Jeb Ivey und Willie Jenkins produzierten nun zahlreiche Fahrkarten, während die Gastgeber sicher punkteten und das 1. Viertel 21:13 für sich entschieden.
Das besserte sich auch im 2. Viertel nicht, nach dem zweiten Dreier von Igor Perovic zum 26:15 (12.) nahm Patrick bereits seine 2. Auszeit. Doch es nutzte nichts, es passierte genau das, was der Trainer befürchtet und worüber er immer wieder gepredigt hatte. Die Tigers holten sich einen Rebound nach dem anderen, erarbeiteten sich dadurch immer wieder die zweite und dritte Chance und zogen Punkt um Punkt davon. 34:14 lautete die deprimierende Reboundstatistik zugunsten der Gastgeber schon zur Pause, so ist in der Eliteliga kein Blumentopf zu gewinnen.
Die Tigers zogen bis auf 18 Punkte davon, dass die Partie zur Halbzeit (42:31) noch nicht ganz entschieden war, lag lediglich an der Tatsache, dass das Team von Aaron McCarthy an der Freiwurflinie Nerven zeigte (nur 4 von 11) und das Darren Brooks (2), der eingewechselte Keonie Watson und Ivey endlich die ersten Dreier für die Gäste trafen.
Vor allem Brooks kam jetzt immer besser in Fahrt und sorgte fast im Alleingang für die Aufholjagd, beim 46:43 (27.) waren die Gäste wieder im Spiel. Ivey ließ einen Dreier zum 48:46 folgen und als Jenkins ebenfalls aus der Distanz zum 49:49 einnetzte, sah alles nach der Wende aus. Doch wie schon so oft in dieser Saison, es fehlt der BG an Konstanz. Nach toller Aufholjagd folgten immer wieder dumme und unnötige Ballverluste und vor dem letzten Viertel hatten die Tigers beim 57:51 wieder die Nase vorn.
Und es sollte dramatisch werden: nach einem Dreier von Mulic zum 63:61 erhöhte der überragende serbische Center Rasko Katic auf 67:61 für Tübingen (34.), aber die BG konterte. Brooks lief zu sensationeller Form auf, Kapitän Dwayne Kirkley nahm jetzt das Heft in die Hand und sorgte mit zahlreichen Steals und sensationellen Assists für Jubel auf der BG-Bank und bei den mitgereisten Fans. Mit einem phantastischen 13:0-Lauf gingen die Gäste 67:74 (37.) in Führung! Und im Gegensatz zum Spiel in Paderborn behielten sie die Nerven. Sie versuchten es nicht ungeduldig und mit Gewalt, nein, jetzt spielten sie mit den Tigern Katz und Maus und die nachlassenden Gastgeber durch Tempo und Spielwitz aus, zogen zum Korb und machten die sicheren Punkte, anstatt es risikoreich aus der Distanz zu versuchen. Rechtzeitig zum 4. Advent zündete die BG 74 ein richtiges Feuerwerk und sicherte sich den so wichtigen 4. Saisonsieg!
„Wir haben am Ende die Intensität hoch gehalten und Tübingen war anzumerken, dass sie ohne ihre verletzten Pointsguards und mit nur acht Spielern antreten mussten“, analysierte Co-Trainer Martin Lindemeier. Noch in der Nacht ging es in Bussen zurück mit Zwischenstopp in Frankfurt, wo die US-Boys heute in ihren Flieger Richtung Heimat steigen. Die Tübinger Fans hatten den Schuldigen schnell ausgemacht: „Trainer raus“-Rufe nach der Schluss-Sirene und das Plakat „Liebes Christkind, schenk uns einen neuen Coach“ wurde ausgerollt. Die Gäste aber feierten, als hätten sie gerade die Meisterschaft errungen: „Das war sensationell, wie sich das Team zurückgekämpft hat. Einfach phantastisch, da hat sich für die vielen Fans auch die weite Reise gelohnt“, jubelte Business-Club-Präsident Michael Hamel.
Punkte: Brooks 22/3, Ivey 19/3, Jenkins 14/2, Kirkley 6, Watson 5/1, Schröder 5, Thorpe 4, Mulic 3/1, Dill 2 und Monds 2.
Beste Tübingen: Katic 22, Moye 14
Rebounds: 49 – 26
Freiwürfe: 9 v. 20 – 12 v. 14
Trefferquote Feld: 43 % – 46 %
Viertel: 21:13, 21:18, 15:20, 16:31
Zuschauer: 2 800
Ergebnisse
Frankfurt - Köln 99ers 86:90
Braunschweig - Giessen 78:66
Ludwigsburg - Artland D. 86:73
Tel. Bonn - Alba Berlin 86:76
Oldenburg - Bremerhaven 74:70
Paderborn - TBB Trier 91:82
Leverkusen - S.C. Jena 85:64
Das besserte sich auch im 2. Viertel nicht, nach dem zweiten Dreier von Igor Perovic zum 26:15 (12.) nahm Patrick bereits seine 2. Auszeit. Doch es nutzte nichts, es passierte genau das, was der Trainer befürchtet und worüber er immer wieder gepredigt hatte. Die Tigers holten sich einen Rebound nach dem anderen, erarbeiteten sich dadurch immer wieder die zweite und dritte Chance und zogen Punkt um Punkt davon. 34:14 lautete die deprimierende Reboundstatistik zugunsten der Gastgeber schon zur Pause, so ist in der Eliteliga kein Blumentopf zu gewinnen.
Die Tigers zogen bis auf 18 Punkte davon, dass die Partie zur Halbzeit (42:31) noch nicht ganz entschieden war, lag lediglich an der Tatsache, dass das Team von Aaron McCarthy an der Freiwurflinie Nerven zeigte (nur 4 von 11) und das Darren Brooks (2), der eingewechselte Keonie Watson und Ivey endlich die ersten Dreier für die Gäste trafen.
Vor allem Brooks kam jetzt immer besser in Fahrt und sorgte fast im Alleingang für die Aufholjagd, beim 46:43 (27.) waren die Gäste wieder im Spiel. Ivey ließ einen Dreier zum 48:46 folgen und als Jenkins ebenfalls aus der Distanz zum 49:49 einnetzte, sah alles nach der Wende aus. Doch wie schon so oft in dieser Saison, es fehlt der BG an Konstanz. Nach toller Aufholjagd folgten immer wieder dumme und unnötige Ballverluste und vor dem letzten Viertel hatten die Tigers beim 57:51 wieder die Nase vorn.
Und es sollte dramatisch werden: nach einem Dreier von Mulic zum 63:61 erhöhte der überragende serbische Center Rasko Katic auf 67:61 für Tübingen (34.), aber die BG konterte. Brooks lief zu sensationeller Form auf, Kapitän Dwayne Kirkley nahm jetzt das Heft in die Hand und sorgte mit zahlreichen Steals und sensationellen Assists für Jubel auf der BG-Bank und bei den mitgereisten Fans. Mit einem phantastischen 13:0-Lauf gingen die Gäste 67:74 (37.) in Führung! Und im Gegensatz zum Spiel in Paderborn behielten sie die Nerven. Sie versuchten es nicht ungeduldig und mit Gewalt, nein, jetzt spielten sie mit den Tigern Katz und Maus und die nachlassenden Gastgeber durch Tempo und Spielwitz aus, zogen zum Korb und machten die sicheren Punkte, anstatt es risikoreich aus der Distanz zu versuchen. Rechtzeitig zum 4. Advent zündete die BG 74 ein richtiges Feuerwerk und sicherte sich den so wichtigen 4. Saisonsieg!
„Wir haben am Ende die Intensität hoch gehalten und Tübingen war anzumerken, dass sie ohne ihre verletzten Pointsguards und mit nur acht Spielern antreten mussten“, analysierte Co-Trainer Martin Lindemeier. Noch in der Nacht ging es in Bussen zurück mit Zwischenstopp in Frankfurt, wo die US-Boys heute in ihren Flieger Richtung Heimat steigen. Die Tübinger Fans hatten den Schuldigen schnell ausgemacht: „Trainer raus“-Rufe nach der Schluss-Sirene und das Plakat „Liebes Christkind, schenk uns einen neuen Coach“ wurde ausgerollt. Die Gäste aber feierten, als hätten sie gerade die Meisterschaft errungen: „Das war sensationell, wie sich das Team zurückgekämpft hat. Einfach phantastisch, da hat sich für die vielen Fans auch die weite Reise gelohnt“, jubelte Business-Club-Präsident Michael Hamel.
Punkte: Brooks 22/3, Ivey 19/3, Jenkins 14/2, Kirkley 6, Watson 5/1, Schröder 5, Thorpe 4, Mulic 3/1, Dill 2 und Monds 2.
Beste Tübingen: Katic 22, Moye 14
Rebounds: 49 – 26
Freiwürfe: 9 v. 20 – 12 v. 14
Trefferquote Feld: 43 % – 46 %
Viertel: 21:13, 21:18, 15:20, 16:31
Zuschauer: 2 800
Ergebnisse
Frankfurt - Köln 99ers 86:90
Braunschweig - Giessen 78:66
Ludwigsburg - Artland D. 86:73
Tel. Bonn - Alba Berlin 86:76
Oldenburg - Bremerhaven 74:70
Paderborn - TBB Trier 91:82
Leverkusen - S.C. Jena 85:64


