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Autohof geplant
Leinetal zubetoniert
Ikea kommt, darauf freut sich ganz Göttingen. Als Standort ist das Areal um die Autobahnabfahrt Göttingen-Nord anvisiert. Wie es scheint, ein sehr interessanter Standort, denn auch ein amerikanischer Investor möchte auf der Westseite der Autobahn 7 nun noch einen Autohof errichten. Umweltschützer befürchten, dass das Leinetal endgültig zubetoniert wird.
(Göttingen / bb) Die Autobahn A7 pulsiert, der Verkehr nimmt immer weiter zu. Ein Grund für einen amerikanischen Investor, sich in Göttingen anzusiedeln. Dass es schon jeweils einen Autohof in Northeim und in Kassel gibt, scheint dabei nicht zu stören.
„Der Investor hatte über die Ansiedlungsagentur des Landes Niedersachsen/IPA an die GWG mbH eine entsprechende Anfrage gestellt“, berichtet Stadtsprecher Jörg Winter. „Angefragt sind mehrere Standorte im Gebiet der Stadt und des Landkreises Göttingen, wobei ein Standort an der Kommunalen Entlastungsstraße westlich der A 7 liegen könnte.“ Es gebe aber auch interessante Standorte für den Interessenten außerhalb von Göttingen. „Eine nähere Prüfung der Standorte ist noch nicht erfolgt“, so Winter. Zur Fertigstellung des Projektes könne zurzeit überhaupt noch keine Aussage gemacht werden.
„Wir haben eine sechsspurige Autobahn und die Raststätte ist mit Lkw immer mehr als voll, da passt doch ein Autohof ausgezeichnet ins Konzept“, so GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann. Das für die Göttinger Variante geplante Vorhaben, das sich allerdings noch im Anfangsstadium befindet, könnte 200 Arbeitsplätze in der Region schaffen, glaubt Hoffmann.
Doch der Widerstand ist vorprogrammiert. Umweltschützer melden sich massiv zu Wort. „Das Leinetal wird irgendwann komplett zubetoniert sein“, befürchtet Ralph Mederake, Vorstand der BUND Kreisgruppe Göttingen. „Wir werden uns massiv dafür einsetzen, dass hier Räume für die Natur, die Landwirtschaft und die Erholung bestehen bleiben.“ Er verweist auf die Gewerbeflächen zwischen Bovenden und Angerstein und gibt zu bedenken, dass es im Landkreis Göttingen etwa 250 Hektar (also etwa 500 Fußballplätze) unbebaute Gewerbefläche gibt, die noch auf eine Bebauung wartet. Trotzdem plant auch der Landkreis ein weiteres Gewerbegebiet in Richtung Lenglern.
Holtensens Ortsbürgermeister Karl Wille ist über diese neue Entwicklung ganz und gar nicht erfreut: „Noch mehr bauen rund um Holtensen, das geht doch nicht“, so Wille erzürnt. Und: „Ich werde alles tun, um die Ansiedlung eines Autohofes im westlichen Bereich von Holtensen zu stoppen.“
„Der Investor hatte über die Ansiedlungsagentur des Landes Niedersachsen/IPA an die GWG mbH eine entsprechende Anfrage gestellt“, berichtet Stadtsprecher Jörg Winter. „Angefragt sind mehrere Standorte im Gebiet der Stadt und des Landkreises Göttingen, wobei ein Standort an der Kommunalen Entlastungsstraße westlich der A 7 liegen könnte.“ Es gebe aber auch interessante Standorte für den Interessenten außerhalb von Göttingen. „Eine nähere Prüfung der Standorte ist noch nicht erfolgt“, so Winter. Zur Fertigstellung des Projektes könne zurzeit überhaupt noch keine Aussage gemacht werden.
„Wir haben eine sechsspurige Autobahn und die Raststätte ist mit Lkw immer mehr als voll, da passt doch ein Autohof ausgezeichnet ins Konzept“, so GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann. Das für die Göttinger Variante geplante Vorhaben, das sich allerdings noch im Anfangsstadium befindet, könnte 200 Arbeitsplätze in der Region schaffen, glaubt Hoffmann.
Doch der Widerstand ist vorprogrammiert. Umweltschützer melden sich massiv zu Wort. „Das Leinetal wird irgendwann komplett zubetoniert sein“, befürchtet Ralph Mederake, Vorstand der BUND Kreisgruppe Göttingen. „Wir werden uns massiv dafür einsetzen, dass hier Räume für die Natur, die Landwirtschaft und die Erholung bestehen bleiben.“ Er verweist auf die Gewerbeflächen zwischen Bovenden und Angerstein und gibt zu bedenken, dass es im Landkreis Göttingen etwa 250 Hektar (also etwa 500 Fußballplätze) unbebaute Gewerbefläche gibt, die noch auf eine Bebauung wartet. Trotzdem plant auch der Landkreis ein weiteres Gewerbegebiet in Richtung Lenglern.
Holtensens Ortsbürgermeister Karl Wille ist über diese neue Entwicklung ganz und gar nicht erfreut: „Noch mehr bauen rund um Holtensen, das geht doch nicht“, so Wille erzürnt. Und: „Ich werde alles tun, um die Ansiedlung eines Autohofes im westlichen Bereich von Holtensen zu stoppen.“


