Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Mit Golf vor einen Baum - tot!

Foto: Wenzel

Foto: Wenzel

Ein 44-Jähriger kam mit seinem VW Golf von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Im Hagenweg führte die Drogenrazzia auf einer Technoparty durch.

44-jähriger Golffahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Rosdorf, Kreisstraße 31, zwischen Sieboldshausen und Lemshausen Samstag, 10. November 2007, gegen 16.00 Uhr

(jk) - Ein 44 Jahre alter Golffahrer aus Mengershausen ist am Samstagnachmittag (10.11.07) gegen 16.00 Uhr auf der Kreisstraße 31 zwischen Sieboldshausen und Lemshausen in Höhe der Ortschaft Volkerode aus bislang noch ungeklärten Gründen mit seinem PKW nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Für den 44-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Sachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die K 31 rund anderthalb Stunden voll gesperrt.


Erfolgreiche Drogenrazzia bei Technoparty

Göttingen, Hagenweg Sonntag, 11. November 2007, gegen 02.00 Uhr

(jk) - Mit einer gezielten Drogenrazzia hat ein Großaufgebot der Polizei Sonntagnacht (11.11.07) eine Technoparty in einem Veranstaltungsgebäude im Hagenweg vorzeitig beendet.
Für den Großeinsatz unter der Federführung des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen wurden rund 300 Beamte verschiedener Dienststellen aus Hannover und Göttingen zusammengezogen.
Im Anschluss an die schlagartige Umstellung des Gebäudes mussten sich alle vor und im Objekt angetroffenen Partygäste ab 2.00 Uhr intensiven Kontrollen unterziehen. Insgesamt überprüften die Ermittler dabei 334 Männer und 119 Frauen. Unter den Besuchern waren auch drei Jugendliche im Alter von 17 Jahren.
Die Teilnehmer waren aus dem gesamten Bundesgebiet (u. a. Kassel, Holzminden, Hildesheim, Northeim) und dem Ausland (USA, Kanada, Frankreich) nach Göttingen angereist. Rund zwei Drittel von ihnen standen nach derzeitigen Erkenntnissen entweder aufgrund eigener Angaben oder aufgrund bestimmter auffälliger Verhaltensweisen im Verdacht, bei der Veranstaltung Drogen konsumiert zu haben. Die Personalienfeststellungen und Durchsuchungen der Angetroffenen und ihrer Fahrzeuge dauerten bis in den frühen Morgen.
Mit Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Göttingen erfolgte anschließend die Durchsuchung der eigentlichen Partyräume auch durch Rauschgiftspürhunde nach zurückgelassenen oder deponierten Betäubungsmitteln.
Die Bilanz des Einsatzes kann sich sehen lassen: insgesamt leiteten die Beamten 100 Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Allein 68 Mal wurden die Partydroge „Speed“, zehn Mal die Droge „XTC“, 19 Mal Cannabisprodukte sowie weitere Rauschgifte von der Polizei aufgefunden und beschlagnahmt.
Bei den Durchsuchungen stießen die Ermittler aber auch Waffen und verbotene Gegenstände, wie z. B. eine Schreckschusspistole, einen Schlagring, Schlagstöcke und Pfefferspray.
Sieben Personen erwartet jetzt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Neun Gäste wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit zur Wache genommen. Neben den bereits erwähnten, fertigten die Ermittler drei Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und leiteten ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Bei den Kontrollen ging den Fahndern darüber hinaus ein seit dem Jahr 2000 per U-Haftbefehl wegen schweren Raubes gesuchter Mann ins Netz.
Die Drogenprävention und -bekämpfung stellt einen wesentlichen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit in Göttingen dar. In dem Gebäude im Hagenweg fanden seit mehreren Jahren regelmäßig Technopartys mit ca. 200 bis 500 Teilnehmern statt. Nach gesicherten polizeilichen Erkenntnissen, die sich u. a. auch auf in dieser Zeit durchgeführte, wiederkehrende Kontrollen stützte, wurden bei diesen Veranstaltungen regelmäßig massiv Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen. Darunter auch die Abgabe von Drogen an Jugendliche, was im Übrigen einen Verbrechenstatbestand darstellt.
Die Göttinger Ermittler hoffen darauf, mit der Razzia auch einen nachhaltigen präventiven Erfolg erzielt zu haben. Mit dieser und weiteren noch folgenden Aktionen wollen sie insbesondere Fahrten unter Drogeneinfluss, den Drogenkonsum durch Jugendliche, die Abgabe von Drogen an Jugendliche und das generelle Heranführen von Jugendlichen an Drogen verhindern.

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