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Handball-Oberliga: HG Rosdorf-Grone 41:35
Ohne Abwehr hoch gewonnen
Der HG Rosdorf-Grone war der Punktverlust im letzten Heimspiel gegen TC Schöningen deutlich anzumerken, gegen den MTV Eyendorf wollten sie es besser machen. Das gelang auch: Zwei Punkte in einem torreichen Spiel. Mit 41:35 (23:15) besiegten sie die nördlichste Oberliga-Mannschaft Niedersachsens.
(Rosdorf / bb) Wie die Feuerwehr startete das Team von Lars Rindlisbacher gegen den MTV. 5:1 hieß es nach sechs Minuten. Doch wie so oft folgte einer starken Phase eine schwächere. Eine Eyendorfer Auszeit und bis zur 11. Minute waren die Gäste wieder herangekommen. Das lag aber nicht an einer verbesserten MTV-Abwehrleistung, sondern mehr an der Unkonzentriertheit der Rosdorfer im Abschluss. Aber die HG rappelte sich angeführt vom starken Tobias Wenstendorf wieder auf – und spielte ab der 20. Minute den Gegner mit Tempospiel in der zweiten Welle schwindelig. Da Sascha Kurzrock im Kasten gut parierte, vergrößerte sich der Abstand Tor um Tor. In der 27. Minute stärkte sich Rindlisbacher für die Pausenansprache mit seinem obligatorischen Bonbon. 23:15 stand es zur Halbzeit, ein Torfestival in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg!
Nach dem Wechsel ging das Spielchen munter weiter, zumeist mit dem besseren Ende für die Rosdorfer. 31:21, ein Zehn Tore-Vorsprung war ein beruhigendes Polster. Etwas zu beruhigend, denn plätzlich war die Spannung auch im Angriff weg. Gute Chancen wurden leichtfertig vergeben, der Gegner zur Ergebnisverbesserung eingeladen. Und die Eyendorfer nahmen diese Einladung dankend an, verkürzten über 35:30 bis auf 38:34. Gut, dass da nur noch zwei Minuten zu spielen waren und es beiden Teams nun an Kraft fehlte. Marcus Wuttke blieb es überlassen, den 40. Rosdorfer Treffer in diesem torreichen Spiel ohne Abwehrreihen zu markieren. Wenn der 30. Treffer durch Ender Kanar eine Kiste Gerstenkaltschale kostet, kostet der 40. Treffer...
Eyendorfs Trainer Hans-Hermann Steffens, eher ein ruhiger Vertreter seiner Art, konnte sich nach dem Spiel gar nicht einkriegen: „Das war eine indiskutable erste Halbzeit“, so Steffens. „Unsere Abwehr war nicht vorhanden, wir haben es nicht einmal geschafft, die gegnerischen Spieler in eine 1:1-Situation zu bringen“, schüttelte er den Kopf.
„Wir haben eine Pflichtaufgabe gelöst, mehr nicht“ , so HG-Coach Rindlisbacher. 30 Minuten hatte er ein gutes Spiel gesehen. „Aber in der Abwehr, da müssen wir noch kräftig zulegen, sonst haben wir gegen die Spitzenteams aus Barsinghausen oder Duderstadt keine Chance.“ Aber der Trainer freute sich auch, dass sein Team endlich „mal wieder Tempohandball“ gespielt hat.
HG: Kurzrock, Fink – Westendorf 8, Wuttke 8/3, Kanar 6/1, Brand 6, Norpoth 5, Frank 4, Jentsch 3/1, Reifschneider 1
Spielfilm: 2:1 (3.), 5:1 (6.), 6:5 (10.), 10:6 (13.), 12:9 (16.), 17:12 (21.), 19:14 (25.), 22:14 (28.), 24:17 (33.), 27:18 (35.), 30:20 (39.), 31:23 (42.), 35:30 (51.), 38:32 (55.), 39:35 (59.)
Beste Spieler: Westendorf, Wuttke – Volker Rieckmann (9/3), Ronny Kretschmann (5).
Siebenmeter: 6 / 5 - 4 / 3
Zeitstrafen: 8 – 14 Min.
Zuschauer: 167
Schiedsrichter: Boese / Ruhe (Warberg)
Stadtoldendorf - Northeim 37:32
Schöningen - Münden 22:31
Nach dem Wechsel ging das Spielchen munter weiter, zumeist mit dem besseren Ende für die Rosdorfer. 31:21, ein Zehn Tore-Vorsprung war ein beruhigendes Polster. Etwas zu beruhigend, denn plätzlich war die Spannung auch im Angriff weg. Gute Chancen wurden leichtfertig vergeben, der Gegner zur Ergebnisverbesserung eingeladen. Und die Eyendorfer nahmen diese Einladung dankend an, verkürzten über 35:30 bis auf 38:34. Gut, dass da nur noch zwei Minuten zu spielen waren und es beiden Teams nun an Kraft fehlte. Marcus Wuttke blieb es überlassen, den 40. Rosdorfer Treffer in diesem torreichen Spiel ohne Abwehrreihen zu markieren. Wenn der 30. Treffer durch Ender Kanar eine Kiste Gerstenkaltschale kostet, kostet der 40. Treffer...
Eyendorfs Trainer Hans-Hermann Steffens, eher ein ruhiger Vertreter seiner Art, konnte sich nach dem Spiel gar nicht einkriegen: „Das war eine indiskutable erste Halbzeit“, so Steffens. „Unsere Abwehr war nicht vorhanden, wir haben es nicht einmal geschafft, die gegnerischen Spieler in eine 1:1-Situation zu bringen“, schüttelte er den Kopf.
„Wir haben eine Pflichtaufgabe gelöst, mehr nicht“ , so HG-Coach Rindlisbacher. 30 Minuten hatte er ein gutes Spiel gesehen. „Aber in der Abwehr, da müssen wir noch kräftig zulegen, sonst haben wir gegen die Spitzenteams aus Barsinghausen oder Duderstadt keine Chance.“ Aber der Trainer freute sich auch, dass sein Team endlich „mal wieder Tempohandball“ gespielt hat.
HG: Kurzrock, Fink – Westendorf 8, Wuttke 8/3, Kanar 6/1, Brand 6, Norpoth 5, Frank 4, Jentsch 3/1, Reifschneider 1
Spielfilm: 2:1 (3.), 5:1 (6.), 6:5 (10.), 10:6 (13.), 12:9 (16.), 17:12 (21.), 19:14 (25.), 22:14 (28.), 24:17 (33.), 27:18 (35.), 30:20 (39.), 31:23 (42.), 35:30 (51.), 38:32 (55.), 39:35 (59.)
Beste Spieler: Westendorf, Wuttke – Volker Rieckmann (9/3), Ronny Kretschmann (5).
Siebenmeter: 6 / 5 - 4 / 3
Zeitstrafen: 8 – 14 Min.
Zuschauer: 167
Schiedsrichter: Boese / Ruhe (Warberg)
Stadtoldendorf - Northeim 37:32
Schöningen - Münden 22:31



