Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Raddiebstahl aus Liebeskummer

Foto: Polizei

Foto: Polizei

Zehn Fahrräder aus Liebeskummer hat ein Göttinger entwendet, bei länderübergreifende Kontrollen wurde 5865 Pkw und 729 Lkw kontrolliert und in Reyershausen wurde ein 54-Jähriger mit einem Gummischlagstock angegriffen.

Aus Liebeskummer Räder geklaut

Göttingen, Bahnhofsallee Dienstag, 28. November 2006, gegen 11.00 Uhr

(jk) - Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen einen 33 Jahre alten Mann aus Göttingen wegen mehrerer Fahrraddiebstähle sucht die Polizei Göttingen die Eigentümer von drei zum Teil hochwertigen Rädern. Auf die Spur des mutmaßlichen Fahrraddiebes kamen die Ermittler durch einen Zufall: der bereits polizeilich bekannte Göttinger wurde am 28. November gegen 13.00 Uhr in einem Elektronikmarkt in der Weender Straße von einem Kaufhausdetektiv beim Diebstahl erwischt.
Im Rucksack des 33-Jährigen fanden die herbeigerufenen Polizeibeamten diverse Schneidewerkzeuge, darunter u. a. zwei Bolzenschneider, ein Seitenschneider und ein Drahtseilschneider, sowie ein zerschnittenes Kabelschloss. Auf Nachfrage tischte der Mann den Ermittlern zunächst eine kleine Unwahrheit auf und behauptete, dass jemand sein Fahrrad mit einem anderen zusammengeschlossen habe. Da er aber sein Rad benötigte, habe er einfach das Schloss des anderen Fahrrades zerschnitten. Durch die aufgefundenen Werkzeuge und die präsentierte Story misstrauisch geworden, forderten die Beamten den Mann auf, ihnen das andere Fahrrad zu zeigen. Jetzt verlor der Göttinger wohl doch die Nerven und räumte ein, dass er das von ihm benutzte, augenscheinlich nagelneue, blaue Mountainbike der Fa. Aactive, Typ „Mountain“ mit auffällig neongelben Hydraulikbremsen (siehe Foto) gegen 11.00 Uhr an der Westseite des Bahnhofes (Bereich Bahnhofsallee) gestohlen habe.
Darüber hinaus erklärte der mutmaßliche Dieb von sich aus, dass er in seiner Wohnung in der Groner Landstraße noch mehrere gestohlene Räder sowie Zubehör lagern würde. Alle Räder habe er innerhalb der letzten zwei Wochen in Bahnhofsnähe mitgehen lassen. Als Motiv gab er u. a. „Liebeskummer“ an. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung bestätigten sich die Angaben des 33-Jährigen. In der ganzen Wohnung verteilt stießen die Ermittler auf zehn zum Teil sehr hochwertige Markenfahrräder und Kisten mit diversem Fahrradzubehör.
Alle Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt. Acht Räder konnten mittlerweile Dienstählen zugeordnet werden.
Drei Räder suchen noch ihre rechtmäßigen Besitzer.
Neben dem bereits beschriebenen blauen Mountainbike handelt es sich dabei um 1. ein rot-weißes Mountainbike, Hersteller Spezialized, Typ HR XC Comp und 2. ein blaugrünmetallic-farbenes Mountainbike, Hersteller Hawk.

Wer eines der abgebildeten Räder kennt oder Hinweise zu den Eigentümern machen kann wird gebeten, sich unter Telefon 0551 / 4911013 bei der Polizei Göttingen zu melden.


Länderübergreifende Kontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen und Kriminalitätsbekämpfung

Göttingen Donnerstag, 07. Dezember 2006, 09:00 Uhr bis Freitag, 08. Dezember 2006, 09.00 Uhr

(ma) - Im Rahmen einer länderübergreifenden Sicherheitskooperation haben Beamte in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Niedersachsen in der Zeit von Donnerstag, 07.12.2006, 09:00 Uhr bis Freitag, 08.12.2006, 09:00 Uhr mehrere Kontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen und zur Kriminalitätsbekämpfung durchgeführt. Schwerpunkt der Kontrollen in der Polizeidirektion Göttingen waren Geschwindigkeits- und Abstandsmessung sowie die Einhaltung von Überholverboten, Durchgeführt wurden die Kontrollen in den Polizeiinspektionen Northeim/Osterode, Hildesheim, Nienburg / Schaumburg, Hameln-Pyrmont / Holzminden und Göttingen.
Eine Kontrollstelle zur Überprüfung des gewerblichen Güterkraftverkehrs ist, in Zusammenarbeit mit dem Zoll und dem Bundesamt für Güterkraftverkehr, auf der Autobahn 7 - Raststätte Göttingen - Fahrtrichtung Hannover eingerichtet worden.
Insgesamt sind im Bereich der Polizeidirektion Göttingen 6616 Fahrzeuge, darunter 5865 Pkw und 729 Lkw überprüft bzw. bei Geschwindigkeits- oder Abstandsmessungen erfasst worden. Gegen fünf Fahrzeugführer sind Strafverfahren eingeleitet worden. Drei von ihnen waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis und zwei weitere unter Alkoholeinfluss unterwegs. Gegen 314 Verkehrsteilnehmer sind Verfahren unter anderem wegen unzureichender Ladungssicherung, Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten, Verstoß gegen Gefahrgutvorschriften sowie zu hoher Geschwindigkeit und zu geringen Abstand eingeleitet worden.
Im Bereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ist ein junger Autofahrer, der noch im Besitz einer Fahrerlaubnis auf Probe ist, innerorts bei erlaubten 50 Km/h mit einer Geschwindigkeit von 91 Km/h gemessen worden.
Im Bereich der Polizeiinspektion Northeim/Osterode ist ein Fahrer bei erlaubten 80 mit 137 Km/h deutlich zu schnell gewesen. Beiden droht ein Fahrverbot und dem jungen Fahrer darüber hinaus eine Nachbeschulung.
261 Autofahrerinnen und Autofahrer konnten ihre Verstöße, überwiegend zu hohe Geschwindigkeit, nicht Mitführen von Fahrzeugpapieren und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes vor Ort bar begleichen.
Der Zoll hat an der Kontrollstelle des Güterverkehrs insgesamt 60 Feststellungen im Bereich arbeitsrechtlicher Vorschriften getroffen. Diese müssen jetzt ausgewertet werden.


Bei Spaziergang mit Gummischlagstock angegriffen

Bovenden, Ortsteil, Reyershausen, Borntalstraße Dienstag, 5. Dezember 2006, gegen 21.00 Uhr

(jk) - Bei seinem abendlichen Spaziergang ist am Dienstagabend (05.12.06) gegen 21.00 Uhr in der Borntalstraße ein 54 Jahre alter Mann von einem Unbekannten mit einem Gummischlagstock angegriffen und leicht verletzt worden. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. Nach Aussage des Opfers wurde ihm nichts gestohlen. Wie der 54-Jährige bei der Polizei angab, griff ihn der ca. 35 bis 40 Jahre alte, ca. 185 bis 190 cm große Mann mit blonden Haaren in Höhe eines zurzeit leer stehenden Einfamilienhauses an und schlug unvermittelt mit dem Schlagstock auf ihn ein. Nach einer Abwehrbewegung ging der 54-Jährige zu Boden, konnte sich aber kurz danach wieder aufrichten. Danach kam es zu einer Rangelei zwischen Täter und Opfer.
Wenig später flüchtete der Angreifer über einen Stichweg in Richtung Feldmark. Beschreibung: ca. 35 bis 40 Jahre alt, ca. 185 bis 190 cm groß, blonde, kurze Haare, schlank, bekleidet mit knielanger, dunkler Jacke. Hinweise erbittet die Polizei Bovenden unter Telefon 0551 / 82607.

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