Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Rechtes Treffen in Duderstadt

Foto: Wenzel

Foto: Wenzel

Rechte trafen sich zur Wintersonnenwende in Duderstadt – die Polizei kontrollierte. Ein angetrunkener Verkehrsregler und seine Freunde beschäftigte die Göttinger Polizei und in Diemarden gab es schon wieder ein Feuer.

Rechte feiern Wintersonnenwende

Duderstadt, Am Euzenberg Samstag, 16. Dezember 2006, 22.00 Uhr bis Sonntag, 17. Dezember, 04.30 Uhr
(jk) - Im Keller einer Lagerhalle im Duderstädter Industriepark „Am Euzenberg“ haben Samstagabend (17.12.06) rund 100 Angehörige der sog. rechten Szene u.a. aus Niedersachsen, Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren eine sog. Wintersonnenwendfeier veranstaltet.


In dem Wissen, dass Angehörige der rechten Szene erfahrungsgemäß das Wochenende um die Wintersonnenwende (21./22.12.06) für gemeinsame Aktivitäten und Zusammenkünfte nutzen, hatte sich die Leitung der Polizeiinspektion (PI) Göttingen vorab rechtzeitig auf eventuelle Veranstaltungen dieser Art vorbereitet und rund 60 Beamte für Sondereinsätze vorgehalten. Bei der Überprüfung möglicher Veranstaltungsorte in Stadt und Landkreis Göttingen stellten Beamte dabei gegen 22.00 Uhr in unmittelbarer Nähe der Lagerhalle eine größere Anzahl auswärtiger Fahrzeuge fest, die dem entsprechenden Personenkreis zugeordnet werden konnten.
Sofort nach dieser Feststellung wurden die in Bereitschaft vorgehaltenen Einsatzkräfte in Duderstadt zusammengezogen und Lagerhalle und Veranstaltung genau beobachtet. An der Zuwegung zum Veranstaltungsort richteten die Beamten darüber hinaus eine Kontrollstelle für den an- und abreisenden Personen- und Fahrzeugverkehr ein. Gegen 01.30 Uhr verließen die ersten Besucher das Objekt.
Die Abreise aller Teilnehmer dauerte bis ca. 04.30 Uhr. Innnerhalb dieses Zeitraumes stellte die Polizei rund 100 Personalien fest und führte ca. 35 Fahrzeugüberprüfungen durch. Zu Zwischenfällen kam es nicht.


Die etwas andere Verkehrsregelung

Göttingen, Weender Landstraße Sonntag, 17.12.2006, 10:20 Uhr

(jk) Zwei 23-und 22-jährige, nicht aus Göttingen stammende, Studenten versuchten den Verkehr auf der Weender Landstraße zu regeln. Die Polizeibeamten trafen die beiden alkoholisierten Herrschaften dann zwar ordnungsgemäß auf dem Gehweg an, der jüngere der Beiden trat den Beamten aber gleich sehr aggressiv gegenüber auf. Als sein Begleiter, der dem Alkohol öffensichtlich nicht ganz soviel gefrönt hatte, dieses bemerkte, distanzierte sich dieser von seinem Kumpanen und von dem Geschehen. Auch von einer Begleitung seines Kumpel zu einer Übernachtungsmöglichkeit wollte er plötzlich nichts mehr wissen. Stattdessen wollte er gleich nach der Entlassung durch die Polizei den Heimweg mit der Bahn nach Kleinmachnow (Brandenburg) antreten - dieses wurde ihm gewährt. Nicht weil die Aggressivität weiter fortgesetzt wurde sondern weil er sich weder klar artikulieren noch gerade auf den Beinen halten konnte, endete die Exkursion für den 22-jährigen zum Schutz seiner eigenen Person in einer Gewahrsamszelle.

Die Fortsetzung:

Göttingen, Otto-Hahn-Straße Sonntag, 17.12.206, 14:50 Uhr

(ade) - Der 22-jährige Student aus Grube wurde in den frühen Nachmittagsstunden von seinen besorgten Freunden vermisst. Als diese sich bei der Polizei telefonisch erkundigten, erhielten sie Auskunft über seinen Verbleib. Zehn Minuten später erschienen dann auch zwei männliche Personen beim Zweiten Polizeikommissariat in der Otto-Hahn-Straße, um sich nach dem Befinden ihres Kumpels zu erkundigen bzw. diesen gleich abzuholen.
Da sie mit einem Pkw vorgefahren waren und bei dem Fahrzeugführer ein deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen wurde, wurde dieser einem Atemalkoholtest unterzogen. Der Test ergab einen Wert von 0,88 Promille. Der 23-jährige Kölner muss nun mit einem Fahrverbot rechnen, die Weiterfahrt wurde ihm sofort untersagt.


Dachstuhlbrand in Diemarden

Diemarden, Friedhofsweg Nacht auf Samstag, 15.07.2006

(strö) Ein vermutlich mangelhaft isoliertes Kaminabzugsrohr verursacht einen Dachstuhlbrand in Diemarden. Am Samstag, gegen 16:30 Uhr, bemerkt der Besitzer eines Neubaus in Diemarden den Brand des Dachstuhls. Ursache des Brandes ist vermutlich ein defektes Kaminabzugsrohr; in unmittelbarer Nähe des Kaminrohres hatte der Dachstuhl Feuer gefangen und drohte, sich auf den gesamten Dachstuhl auszudehnen. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Diemarden und der Berufsfeuerwehr Göttingen konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro beziffert.


Sieben Alkohol-/ Drogensünder aus dem Verkehr gezogen

Göttingen,Duderstadt Samstag, 16.12.2006 / Nacht zum Sonntag, 17.12.2006.2006

(strö) Insgesamt sieben Mal musste die Polizei im Zeitraum von Samstag vormittag bis Sonntag früh Kraftfahrer/Radfahrer vorübergehend aus dem Verkehr ziehen.
Am Samstag, gegen 11:55 Uhr wurde ein 23-jähriger Pkw-Fahrer in der Elbinger Straße kontrolliert. Der Fahrer stand unter Drogeneinfluß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 22:00 Uhr wurde ein Kleinkraftradfahrer im Rinschenrott überprüft. Der Zweiradpilot war mit 1,08 Promille Alkohol im Blut unterwegs. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.
Am Sonntag, gegen 02:10 Uhr war die Fahrt für eine 54-jährige Hausfrau zu Ende. Sie hatte ihren Pkw mit 1,81 Promille geführt und konnte in der Bahnhofsallee angehalten werden. Nach erfolgter Blutentnahme wurde ihr Führerschein sichergestellt.
Gegen 03.50 Uhr wurde ein 25-jähriger Azubi zur Ader gelassen. Er war mit seinem Pkw mit 1,11 Promille auf der Groner Landstraße unterwegs. Auch dieser Führerschein wurde sichergestellt.
Dass nicht nur das Führen von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluß unter Strafe gestellt ist, musste ein 22-jähriger Fahrradfahrer in der Berliner Straße gegen 05.00 Uhr erfahren. 1,68 Promille reichten aus, um ihm nach der Blutprobe die Weiterfahrt zu untersagen.
Auch in Duderstadt gibt es wieder zwei Fußgänger mehr. Gegen 07:00 Uhr befuhr eine 20-jährige mit ihrem Pkw die Einbahnstraße Wiesenweg in verkehrter Richtung und musste einem entgegenkommenden Pkw Platz machen. Dabei verließ sie die Straße und fuhr sich im Morast fest. Um dass Fahrzeug wieder flott zu bekommen, übernahm ein 21-jähriger das Steuer. Bis zum Eintreffen der Polizei gelang es nicht, das Fahrzeug wieder auf die Straße zu bringen. Dummerweise hatten beide Fahrzeugführer vor Fahrtantritt Alkohol zu sich genommen; 1,36 Promille für den Herrn und 0,51 Promille für die Dame ergab der anschließende Alkoholtest. Von beiden Fahrezugführern wurden die Führerscheine beschlagnahmt.

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