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1. Basketball-Bundesliga: BG 74-Frauen gewinnen 87:70
Sie können es noch...
Es geht doch! Nach sieben Niederlagen in Folge haben die Frauen der BG 74 wieder einen Sieg verbuchen können, gegen die BasCats aus Chemnitz gewannen die Veilchen am Ende deutlich 87:70 (41:39). Spielerinnen und Fans feierten den Sieg nach dem Spiel, als hätten sie gerade die Meisterschaft gewonnen. „Die Mannschaft weiß jetzt endlich wieder, dass sie noch Basketball spielen kann. Diese Erkenntnis ist wichtiger als die zwei Punkte“, so Trainer Vlastibor Klimes.
Denn so schlecht waren die Veilchen gar nicht. Neuzugang Susan Altman begann bei ihrer Heimpremiere zwar sichtlich nervös, von ihrer Unbekümmertheit aus dem Spiel in Leipzig war nichts mehr zu sehen. Das Selbstbewusstsein holte sie sich aber an der Freiwurflinie wieder, zwei Treffer und schon war sie „on fire“, gleich noch ein Dreier hinterher und die Aufholjagd sollte beginnen. Nach dem zwischenzeitlichen 21:30 (12.) hatten sich die Veilchen endlich auf die unerwartet starke Defense der Katzen eingestellt. Die eingewechselte Bettina Bode gab mit vier schnellen Punkten gleich die Richtung vor, die ChemCats trafen in diesem Viertel nicht einen Dreier mehr und schon war es um sie geschehen. Andrea Harder sorgte mit dem 36:34 (18.) nach einer 15:4-Serie endlich wieder für die Führung.
Nach dem Wechsel setzte sich die BG weiter ab. Die Gäste ließen nun merklich nach, von der Bank kam da zu wenig und wenn Eszter Csontos, Kelley Berglund oder Romy Bär mal nicht trafen, gab es auch nichts Zählbares. Anders die BG: Da war der Wille förmlich zu spüren, dieses Spiel gewinnen zu wollen. Barbara Csipko traf jetzt zwei wichtige Dreier, Bettina Bode setzte sich glänzend in Szene und mit einer 19:6-Serie zog die BG von 47:46 (25.) auf 66:52 (33.) davon. Die ChemCats verkürzten zwar auf 67:60 (35.), doch dann konterten Harder, Bode und Ernest und der Sieg war endlich unter Dach und Fach. Da konnte sich Klimes den Luxus leisten, sieben Sekunden vor Schluss beim 84:60 noch eine Auszeit zu nehmen und den letzten Angriff anzusagen. Perfekt gelaufen, der Ball kam zu Harder und die versenkte den Dreier mit der Sirene zum 87:70-Endstand.
„Ich war mir von Anfang an sicher, dass wir heute gewinnen“, strahlte die starke Bettina Bode. Kollegin Andrea Harder wusste auch warum: „Dass mit den Dreiern der ChemCats konnte ja nicht so weiter gehen.“ Strahlen konnte auch Sue Altman: „Ein wunderschöner Tag, ich liebe es zu gewinnen.“
Punkte: Harder 19, Ernest 16, Altman 14, Bode 13, Prijic 9, Csipko 8, Castro 6, Hähnel 2.
Beste Spielerinnen: Harder, Bode - Bär 25, Csontos 15, Berglund 15
Dreier: Altman 2, Csipko 2, Harder 2 – Bär 5, Csontos 5, Kretzschmar 1, Riecka 1
Spielfilm: 8:12 (4.), 16:19 (8.), 21:30 (12.), 30:34 (16.), 41:39 (20.), 45:44 (24.), 52:46 (28.), 64:50 (32.), 69:62 (36.)
Freiwürfe: 21 v. 23 - 12 v. 13
Trefferquote Feld: 45 % - 36 %
Rebounds: 37 - 28
Viertel: 19:28, 22:11, 16:11, 30:20
Zuschauer: 350
Oberhausen - Freiburg 73:64
BG Dorsten - BBV Leipzig 84:57
Marburg - Schwabing 75:86



