Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Basketball: BG 74-Frauen gegen Herne 82:57

Taktisch noch viel lernen

Stefanie Beck schirmt geschickt den Ball ab. Foto: Wenzel

Stefanie Beck schirmt geschickt den Ball ab. Foto: Wenzel

Die Basketball-Frauen der BG 74 Göttingen haben die Generalprobe für die am kommenden Wochenende beginnende Erstliga-Saison mit Bravour gemeistert. Gegen den Aufsteiger Herner TC gewannen die Veilchen in eigener Halle einen letzten Test deutlich mit 82:57 (39:29). Trainer Vlastibor Klimes fand dennoch genügend Kritikpunkte: „Taktisch müssen einige Spielerinnen noch eine Menge lernen. Es kann doch nicht sein, dass ich aufs Spielfeld laufe und nicht weiß wohin, nur weil ich die Anweisungen vergessen habe.“

Der mit nur acht Spielerinnen angereiste Aufsteiger aus Herne konnte die BG nur in der Anfangsphase überraschen, spätestens bei einem 2:6-Rückstand (2.) wachten die Gastgeberinnen auf und kamen jetzt besser ins Spiel. Über 11:6 (5.) sicherten sich die Gastgeberinnen das erste Viertel 19:12. Bis zur Pause blieb der schwache Aufsteiger im Spiel, zumal die Gastgeberinnen Hernes „Moppelchen“ Emma Tautolo gnadenlos unterschätzten. Sie schenkte der BG einen Punkt nach dem anderen ein, erst kurz vor der Pause zeigte ihr Bettina Bode mit einem Block, wo es nun lang geht.
071013_ofa_hochNach dem Wechsel bauten die Gäste immer weiter ab, während die BG das Tempo noch erhöhen konnte. Überhaupt erlebten die 150 Fans ein ganz neues BG-Team. Da wurde Tempo gemacht, da wurde ordentlich durchgewechselt und sie trafen endlich wieder auch von Außen. Über 48:32 und 70:46 kam die BG zu einem ungfährdeten Sieg. Gefallen konnten auch die Youngster Stefanie Grigoleit und Nekane Krumm, die mit 16 und 10 Minuten ausreichend Einsatzzeit eingeräumt bekamen. Stark auch Ofa Tulikihihifo, das wieselflinke Kraftpaket brachte es in 25 Minuten auf 27 Punkte bei einer Trefferquote von 76 Prozent. „Die kann Basketball spielen“, strahlte Klimes. Das können Michaela Abelova, Bettina Bode und Riikka Lehtonen auch, doch diese drei hatten gestern nicht ihren besten Tag erwischt, sonst wäre der Sieg noch höher ausgefallen.
Auch die 22 Turnover gegen einen relativ schwachen Gegner waren dem Trainer ein Dorn im Auge: „Von einem stärkeren Gegner wird so etwas bestraft“, ärgerte sich der Trainer über manche Unkonzentriertheit, zumal viele Ballverluste nicht vom Gegner erzwungen wurden. Es gibt also bis zum Saisonstart in Marburg am kommenden Sonntag gegen die Leipzig Eagles noch einen Menge zu tun.

Punkte: Tulikihihifo 27/2, Abelova 12/2, Rajecka 12, Kerns 9/1, Lehtonen 6/1, Simoncicova 6/2, Krumm 5/1, Beck 2, Bode 2 und Grigoleit 1.

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