Donnerstag, 17. Mai 2012

- letzte Aktualisierung: 17.05.2012 um 02:24 Uhr


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Neuer Radwanderweg in Adelebsen

In der Idylle radeln

Fototermin am Schmuckstück des Radwanderweges: Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer mit ihrem Vertreter Gerald Wucherpfennig (l.) und Lothar Querfurth (Bauamt).	Fotos: Wenzel

Fototermin am Schmuckstück des Radwanderweges: Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer mit ihrem Vertreter Gerald Wucherpfennig (l.) und Lothar Querfurth (Bauamt). Fotos: Wenzel

Das erste Teilstück des Radwanderwegs zwischen Adelebsen und „Eberhäuser Bahnhof“ ist fertig. Und es handelt sich um das schönste Stück! Auf 1,4 Kilometern Länge geht es durch ein richtig idyllisches Stück Natur – und über eine Holzbrücke.

(star) Wer es abradeln möchte, biegt nach Adelebsen auf der Landstraße in Richtung Uslar kurz hinter der Fischzucht Lehmann links in die Felder ab (gleich neben einer großen Scheune). Rot-weiße Pfosten markieren den Beginn des Teilstücks und sorgen dafür, dass wirklich nur Fußgänger und Radler den Weg nutzen können. Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer: „Wir wollten vor allem nicht, dass das eine Quad-Teststrecke wird. Hier sollen die Menschen ganz in Ruhe die Natur genießen können.“
Und die ist hier entlang der Schwülme wirklich besonders schön. Es grünt und blüht, rechts und links des Weges bieten Bäume und Büsche auch Schatten. Besonders gefällt der Bürgermeisterin die kleine Wiese vor der Schwülmebrücke. Hier kann sie sich gut vorstellen, einen Rastplatz für Radler einzurichten.
„Die schöne Natur war schon da und jetzt kann man sie auch direkt genießen“, so Lothar Querfurth vom Bauamt. Und darauf haben (nicht nur) die Adelebser schon lange gewartet. Schon während der Bauphase fanden sich die ersten Radler und Spaziergänger ein! Querfurth: „Es ist halt eine Ecke, die auch die Adelebser kaum kennen, weil es hier bislang keine richtigen Wege gab.“
Obwohl es sich erst um ein Teilstück handelt, ist die Anbindung an Adelebsen gut, man muss nur ein kurzes Stück die Landstraße nutzen (hier wird neben der L 554 ab September das zweite Teilstück des Radweges entstehen). Der neue Weg endet an der Straße nach Eberhausen. Die ist wenig befahren und deshalb ohnehin bei Radlern beliebt. Wer richtig weit radeln will, kommt von hier aus an der Bihunsuppenfabrik vorbei auf zumeist wenig befahrenen Straßen bis nach Dransfeld.
In der anderen Richtung wartet auf Radfahrer zwischen Adelebsen und Lödingsen ein asphaltierter Feldweg und von Lödingsen bis Emmenhausen ein Beton-Radweg parallel zur Bahnstrecke.
Und es wird sich noch mehr tun in Sachen Radwanderweg! Der soll nämlich schon bald bis nach Uslar führen. „Der Weg ist fest geplant und das Verfahren beim Landkreis läuft. Wir werden uns mit Uslar absprechen und wahrscheinlich sind die Verfahren schon im nächsten Jahr abgeschlossen“, verrät Stollwerck-Bauer.

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