Freitag, 10. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 09.02.2012 um 15:44 Uhr


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Frag' den Wissenschaftler

Warum heißt das Perioden-System der Elemente Perioden-System?

Das Periodensystem der Elemente

Das Periodensystem der Elemente

Die Antwort gibt Carsten Beta.

Die Antwort:
Im Periodensystem werden alle chemischen Elemente aufgelistet. Elemente sind diejenigen Stoffe, die sich durch chemische Reaktionen nicht in weitere Bestandteile zerlegen lassen. Auch können sie chemisch nicht ineinander umgewandelt werden.
Ordnet man die Elemente nach steigender Masse, so zeigt sich, dass sich ihre Eigenschaften in periodischen Abständen wiederholen. Sieht man einmal vom ersten Element sowie den so genannten Nebengruppenelementen ab, so findet man, dass der Abstand zwischen Elemen-ten mit ähnlichem Verhalten stets acht beträgt.
Auf das geschmacks- und geruchslose, passive Gas Helium folgen, in einem Abstand von jeweils acht, die ebenfalls reaktionsträgen Gase Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon. Aufgrund ihrer vornehmen Zurückhaltung gegenüber anderen chemischen Reaktionspartnern werden sie auch die Edelgase genannt. Die Eigenschaften anderer Elemente wiederholen sich ebenfalls in Achter-Abständen. Um ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zum Ausdruck zu bringen, fasst man sie in den so genannten Hauptgruppen des Periodensystems zusammen und spricht von den Halogenen, den Chalkogenen, den Alkalimetallen usw.. Ein tieferes Verständnis der periodisch wiederkehrenden chemischen Eigenschaften der Elemente ergibt sich aus dem Aufbau der Atome, der kleinsten Teilchen, aus denen sich ein chemischer Stoff zusammensetzt.

Carsten Beta














Der Wissenschaftler:
Dr. Carsten Beta (32) studierte Chemie in Tübingen, Karlsruhe und Paris. Er promovierte am Fritz-Haber-Institut in Berlin. Dann ging er als Postdoctoral Fellow an die Cornell University, USA. Seit Oktober 2005 ist er Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in der Abteilung Hydrodynamik, Strukturbildung und Nanobiokomplexität.

„Frag’ den Wissenschaftler“ mit Unterstützung des Max-Planck Institutes für Dynamik und Selbstorganisation

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