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Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft
120 Feuerwehrleute im Offroad-Test
Wo kommt das Löschwasser bei einem Waldbrand her? 120 Feuerwehrleute übten Samstag der Ernstfall. Fotos: FW Adelebsen
Wenn es in den Orten des Landkreises Göttingen brennt, sind die Helfer von der Feuerwehr immer schnell zur Stelle. Wie aber sieht es aus, wenn das Feuer „fern der Zivilisation“ im Wald ausbricht? Das übte die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) West gestern ab 9 Uhr rund um den Berg und Steinbruch Bramburg im Adelebser Wald.
Aufgrund der geografischen Lage konnte die Schadensstelle nur im Kreisverkehr durch den Wald angefahren werden. Dafür mussten auch noch umgestürzte Bäume entfernt werden – ein Fall für den Technische-Hilfe-Zug der KFB. Erst dann konnte die Einsatzstelle von den Tanklöschfahrzeugen, die insgesamt rund 13.000 Liter mit sich führten, angefahren werden. Ein Pendelverkehr zur Sicherstellung des Löschwasservorrates wurde eingerichtet. Parallel dazu musste eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung gebaut werden.
„Aufgrund der schwierigen geografischen Lage gestaltete sich der Aufbau der Löschwasserleitung für die Kräfte problematisch. Gegen Ende des Einsatzes fiel ein Tanklöschfahrzeug mit einem Getriebeschaden aus, das dann durch den Rüstwagen abgeschleppt werden musste“, berichtet Adelebsens Ortsbrandmeister Thomas Wille.
Am Ende aber wurde die gestellte Aufgabe gelöst.
Insgesamt waren vier Züge mit 14 Fahrzeugen und rund 120 Personen vor Ort. Außerdem die Ortsfeuerwehren Adelebsen und Hettensen, der KFB-Abschnittsleiter West, Ullrich Uhlendorff, sowie die waldbrandbeauftragte Försterin Antje Feldhusen und ihr Stellvertreter Andreas Schaefer.


