Freitag, 30. Juli 2010

- letzte Aktualisierung: 30.07.2010 um 02:21 Uhr


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Polizeibericht

Demo gegen NDP-Aufmarsch im Mai

Demonstration gegen den geplanten NPD-Aufmarsch. Foto: Nyfeler

Demonstration gegen den geplanten NPD-Aufmarsch. Foto: Nyfeler

In Göttingen gab es am Donnerstag eine erste Demo gegen den NDP-Aufmarsch im Mai. Bei einem Einsatz in der Turmstraße wurde ein Polizist leicht verletzt. Außerdem sucht die Polizei zwei Unfallflüchtige. In Dransfeld war ein älterer VW Polo in einen Unfall verwickelt, in Göttingen hatte ein orangefarbener Pkw eine Radlerin angefahren.

Demonstration gegen geplante NPD-Demo

Göttingen, Berliner Straße und Stadtgebiet Donnerstag, 30. März, zwischen 10.15 und 11.05 Uhr

(jk) - Rund 60 Personen der so genannten „Linken Szene“ haben Donnerstagvormittag friedlich gegen die für den 13. Mai in Göttingen geplante Demonstration der NPD demonstriert. Gegen 10.15 Uhr versammelten sich die Demonstrationsteilnehmer zunächst vor dem Gebäude des Göttinger Verwaltungsgerichts in der Berliner Straße, wo ein diesbezüglicher Anhörungstermin mit Vertretern der Stadt Göttingen, der Polizei und der Anmelder angesetzt war. Unter Mitführung themenbezogener Transparente bewegte sich der Aufzug anschließend vom Verwaltungsgericht aus über die Reitstallstraße, die Weender Straße, den Nikolausberger Weg bis zum Campus, wo sich der Aufzug wenig später auflöste.




Mit der Faust ins Gesicht
43-Jähriger schlägt Polizeibeamten Göttingen

Göttingen, Turmstraße Mittwoch, 29. März, gegen 14 Uhr

(jk) - Bei einem Einsatz in der Turmstraße hat ein 43 Jahre alter Göttinger am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr einen Polizeibeamten unter anderem mit der Faust in das Gesicht geschlagen. Nur weil der Beamte schnell reagierte und mit dem Kopf nach hinten auswich, blieb er nahezu unverletzt. Der Beamte und sein Kollege waren gerufen worden, weil der angetrunkene Mann kurz zuvor einem 35-Jährigen bei einem Streit mehrfach mit der Faust ebenfalls in das Gesicht geschlagen haben soll. Als die Ordnungshüter den mutmaßlichen Schläger ansprachen, verweigerte der hartnäckig die Angabe seiner Personalien. Die Beamten bestellten daraufhin einen VW Bus für seinen Transport zur Wache. Noch bevor das Fahrzeug eintraf, wollte sich der polizeilich bereits bekannte 43-Jährige aus dem Staub machen. Um ihn an der Flucht zu hindern, ergriff ihn der Polizeibeamte am Arm und hielt ihn fest. Als sich der Beamte kurz bückte, um sein heruntergefallenes Merkbuch aufzuheben, schlug der Festgehaltene zu. Der angegriffene Polizist und sein Kollege brachten den Mann zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Auch dagegen setzte er sich durch Sperren und Wegziehen der Arme zur Wehr. Bei seiner anschließenden Durchsuchung trat er mit seinen Stiefeln mehrfach gegen die Beine und den Oberkörper des Ordnungshüters und auch auf der Fahrt zur Wache gab er keine Ruhe. Durch Tritte beschädigte er die Schiebetüren des Wagens. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Anschließend wurde der Randalierer für einige Stunden in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet jetzt unter anderem eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.




Beim Einbruch gestört
Motorsägen zum Abtransport bereitgestellt

Groß Schneen, Am Dorfe, Nacht zu Donnerstag, 30. März
(jk) - Einbrecher sind in der Nacht zu Donnerstag gewaltsam durch eine Tür in eine Werkstatt in Groß Schneen eingedrungen. Auf dem Grundstück stellten die Einbrecher anschließend mehrere Motorsägen und anderes Zubehör zum geplanten Abtransport bereit. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden die Täter dabei aber vermutlich gestört, denn sie verließen den Ort, ohne die Geräte mitzunehmen. Ob dennoch etwas gestohlen wurde, steht noch nicht genau fest. Der an der Tür entstandene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizei Friedland, Telefon 0 55 04 / 93 79 00.




Gegen Zaun und Ford Ka
Polizei Dransfeld sucht älteren VW Polo

Dransfeld, Huhnsberg Nacht zu Mittwoch, 29. März

(jk) - Die Polizei Dransfeld fahndet nach Autofahrer, der in der Nacht zu Mittwoch in der Straße Huhnsberg mit seinem vermutlich älteren VW Polo einen Unfall mit Sachschaden verursacht und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben soll. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der Gesuchte mit seinem älteren VW Polo Coupe zunächst rückwärts gegen einen Zaun und anschließend vorwärts gegen einen am rechten Fahrbahnrand abgestellten schwarzen Ford Ka. Am Unfallort aufgefundene Fahrzeugteile halfen den Beamten bei der Ermittlung des gesuchten Fahrzeugtyps. Die Höhe des Gesamtschadens wird auf rund 3 000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Dransfeld unter Telefon 0 55 02 / 21 72.




Radlerin von orangefarbenen Pkw
angefahren - Polizei sucht Zeugen

Göttingen, Nikolausberger Weg / Waldweg, Samstag, 25. März gegen 12.30 Uhr

(jk) - Eine 42 Jahre alte Radfahrerin aus Göttingen ist am Samstagmittag gegen 12.30 Uhr an der Einmündung Nikolausberger Weg / Waldweg von dem Fahrer eines orangefarbenen Pkw angefahren und leicht verletzt worden. Die Frau musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Bedingt durch ihre erlittenen Verletzungen konnte sie den Unfall erst jetzt bei der Polizei zur Anzeige bringen. Nach Aussage der Göttingerin fuhr sie mit ihrem Rad den Nikolausberger Weg in Richtung Innenstadt entlang, als sie in Höhe der Einmündung zum Waldweg plötzlich einen Anstoß am hinteren Teil ihres Rades verspürte. Durch die Berührung stürzte die Frau und fiel mit dem Rücken auf die Fahrbahn. Auf dem Boden liegend konnte die 42-Jährige noch sehen, wie der orangefarbene Pkw in den Waldweg einbog. Ohne sich weiter um die Verletzte zu kümmern, fuhr der Fahrer oder die Fahrerin einfach weiter. Zur Unfallzeit sollen sich nach Schilderung der Angefahreren zwei Passanten an der Kreuzung aufgehalten haben. Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0 551 / 491 10 13 mit der Polizei Göttingen in Verbindung zu setzen.

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