Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Diesel ausgelaufen, LED-TVs unbeschädigt

In der Baustelle die Kurve nicht gekriegt – dieser Lkw verlor 100 Liter Diesel auf der A7. Foto: Rampfel

In der Baustelle die Kurve nicht gekriegt – dieser Lkw verlor 100 Liter Diesel auf der A7. Foto: Rampfel

Bei einem LKW-Unfall auf der A 7 kurz vor der AS Göttingen-Nord in Fahrtrichtung Kassel sind Mittwochnacht gegen 0.20 Uhr rund 100 Liter Dieselkraftstoff ausgetreten. Die A 7 musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein 45 Jahre alter LKW-Fahrer aus Schleswig Holstein mit seinem mit neuwertiger Unterhaltungselektronik und LED-Fernsehgeräten beladenen Sattelzug auf der A7 in Richtung Kassel unterwegs. In einer Baustelle kurz vor der AS Göttingen-Nord schätzte der Fahrer in Höhe einer Fahrbahnverschwenkung nach links den Fahrbahnverlauf vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nicht richtig ein.
Der Brummi geriet zu weit nach rechts, überfuhr mehrere beleuchtete Absperrbaken und fuhr geradeaus weiter. Unmittelbar danach prallte der LKW gegen eine hüfthohe Außenschutzplanke, deren Anfangsteilstück sich bei der Kollision im Motorraum der Zugmaschine verkeilte. Der Dieseltank des LKW wurde hierbei beschädigt und ca. 100 Liter Diesel verteilten sich auf einer Fläche von ca. 150 qm über alle vier Fahrsteifen. Der Brummi schob die Außenschutzplanke weiter vor sich her, bis diese auf die Mittelschutzplanke traf. Hier kam das Fahrzeug zum Stehen.
Die Ladung blieb unbeschädigt.
Für die Dauer der umfangreichen Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten musste die A 7 deshalb in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde von der Polizei ab den AS Nörten-Hardenberg bzw. Göttingen abgeleitet. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hannover konnte gegen 4.30 h wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. In Fahrtrichtung Kassel wird der Verkehr seit 5.15 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 80.000 Euro.

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