Samstag, 04. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 03.02.2012 um 10:17 Uhr


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Bomben-Unglück

Entwarnung, aber:
Schützenplatz bleibt gesperrt

Die Blindgänger-Detonation vom Dienstag hat keinen Einfluss auf andere möglicherweise noch unter dem Göttinger Schützenplatz liegende Weltkriegsbomben. Zu diesem Urteil ist ein renommierter Experte des Kampfmittelräumdienstes der Freien und Hansestadt Hamburg gekommen, den die Stadt Göttingen um eine sachverständige Auskunft gebeten hat. Nach einem Ortstermin am Mittwoch erklärte der Fachmann, wegen der durch die Detonation verursachten Erschütterung müsse man eine „Aktivierung“ anderer eventuell verborgener Bomben nicht befürchten.

(Göttingen / pdg) Die Stadtverwaltung hat deshalb am Donnerstag Vormittag den 300-Meter-Sperrring um die Explosionsstelle aufgehoben und die Godehardstraße wieder für den Verkehr frei gegeben. Der Schützenplatz und der angrenzende Parkplatz am Schützenanger werden noch am 3. Juni 2010 zur Vorbereitung von weiteren Untersuchungen eingezäunt.
Dabei werden vom Land Niedersachsen neu beschaffte Luftbildaufnahmen ausgewertet, von deren Existenz die Stadt seit vergangenem Donnerstag weiß. Mit den Untersuchungen soll bereits in der kommenden Woche begonnen werden.
Der Schützenplatz bleibt deshalb bis auf Weiteres für alle Veranstaltungen und als Parkplatz gesperrt.
Das Schützenhaus und die Godehardhalle werden wieder genutzt. Auch die beiden Schulen und die drei Kindertagesstätten an der Godehardstraße können ab Freitag, 4. Juni, wieder öffnen. Das Industrieunternehmen neben der Godehardhalle hat bereits am Donnerstag seinen Betrieb aufgenommen.

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