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Bomben-Unglück
Entwarnung, aber:
Schützenplatz bleibt gesperrt
Die Blindgänger-Detonation vom Dienstag hat keinen Einfluss auf andere möglicherweise noch unter dem Göttinger Schützenplatz liegende Weltkriegsbomben. Zu diesem Urteil ist ein renommierter Experte des Kampfmittelräumdienstes der Freien und Hansestadt Hamburg gekommen, den die Stadt Göttingen um eine sachverständige Auskunft gebeten hat. Nach einem Ortstermin am Mittwoch erklärte der Fachmann, wegen der durch die Detonation verursachten Erschütterung müsse man eine „Aktivierung“ anderer eventuell verborgener Bomben nicht befürchten.
Dabei werden vom Land Niedersachsen neu beschaffte Luftbildaufnahmen ausgewertet, von deren Existenz die Stadt seit vergangenem Donnerstag weiß. Mit den Untersuchungen soll bereits in der kommenden Woche begonnen werden.
Der Schützenplatz bleibt deshalb bis auf Weiteres für alle Veranstaltungen und als Parkplatz gesperrt.
Das Schützenhaus und die Godehardhalle werden wieder genutzt. Auch die beiden Schulen und die drei Kindertagesstätten an der Godehardstraße können ab Freitag, 4. Juni, wieder öffnen. Das Industrieunternehmen neben der Godehardhalle hat bereits am Donnerstag seinen Betrieb aufgenommen.

