Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Göttingen: Tote und Verletzte

Katastrophe: Bombe ist explodiert

Es steigt nur noch Rauch an der Unglücksstelle auf.

Es steigt nur noch Rauch an der Unglücksstelle auf.

Göttingen, 21.36 Uhr: Ein lauter Knall erschüttert die Stadt, wenig später die ersten Meldungen, die die Katastrophe bestätigen: Die Bombe auf dem Schützenplatz ist explodiert, noch während die Evakuierung auf vollen Touren lief. Es gab drei Tote und zwei schwer Verletzte.

Bombe_2

21.55 Uhr:
Ein Intensivtransportwagen fährt mit Alarm Richtung Schützenplatz.

21.59 Uhr:
In ersten Meldungen ist von drei Toten und zwei schwer Verletzten die Rede.

22.01 Uhr: Die städtische Homepage www.goettingen.de ist nicht mehr zu erreichen.

22.45 Uhr: Mittlerweile wurde die traurige Nachricht mehrfach bestätigt, zudem soll es noch vier leicht Verletzte gegeben haben. Die Explosion hat mehrere Gebäude erheblich beschädigt, das Gebiet um den Schützenplatz bleibt weiträumig gesperrt. Erste Fernsehsender berichten von dem Unglück.

22.50 Uhr: Spiegel online meldet, die Fliegerbombe sei bei den Entschärfungsarbeiten explodiert, ob es sich bei den Opfern um Anwohner oder zur Entschärfung eingesetzte Bedienstete handele, sei noch unklar.

23.00 Uhr: Erste offizielle Informationen der Feuerwehr dringen durch: Die Bombe explodierte während die Entschärfung noch vorbereitet wurde. Bei den Opfern handele es sich „möglicherweise“ um Mitglieder des Kampfmittelbeseitigungsdienstes.
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23.24 Uhr: www.goettingen.de ist wieder online. Es wird vermeldet:
Die Zehn - Zentner - Bombe auf dem Göttinger Schützenplatz ist gegen 21.30 Uhr detoniert. Der Explosion fielen drei Menschen zum Opfer. Zwei weitere wurden schwerverletzt und in das Göttinger Klinikum gebracht. Vier Personen wurden mit leichteren Verletzungen vor Ort versorgt.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen handelt es sich in allen Fällen um Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei Niedersachsen. Zum Zeitpunkt der der Detonation wurde offenbar an der Zehn - Zentner - Bombe nicht gearbeitet.
Die Evakuierung von rund 7.200 Menschen war noch im Gange. Lediglich Vorarbeiten für die Abtrennung des Zünders waren begonnen worden.
Die Explosionsstelle ist im Umkreis von 300 Metern hermetisch abgeriegelt worden. Unfallseelsorger haben ihre Arbeit aufgenommen. Der Göttinger Schützenplatz bleibt weiträumig gesperrt.
Weitere Informationen soll es am Mittwoch Vormittag auf einer Pressekonferenz geben.

23.28 Uhr: Die Uniklinik vermeldet: Die beiden schwerverletzten Personen wurden in die Universitätsmedizin Göttingen eingeliefert, untersucht und versorgt. Sie sind außer Lebensgefahr.
Die Unfallchirurgie der UMG hat unter Leitung von Prof. Dr. Michael Stürmer sofort nach Bekanntwerden der Explosion reagiert und Unfallchirurgen, Anästhesieteams, OP-Pflegepersonal und Pflegepersonal zusammengezogen, um auf eine größere Zahl von schwer verletzten Personen eingestellt zu sein. Inzwischen wurde die vorsorgliche Notfallsituation an der UMG wieder aufgehoben.


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23.34 Uhr: Die erste offizielle Stellungnahme der Polizei: Bei der Entschärfung einer Zehn-Zentner-Fliegerbombe auf dem Göttinger Schützenplatz ist es heute Abend um 21.37 Uhr aus bislang unbekannten Gründen zur Explosion des Blindgängers gekommen. Nach ersten Erkenntnissen sind dabei drei Personen tödlich und sechs weitere zum Teil schwer verletzt worden. Alle Personen hatten mit der Entschärfung des Blindgängers zu tun. Der Explosionsort ist weiträumig abgesperrt, die Ermittlungen zur Ursache sind aufgenommen worden. Weitere Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben werden.

Die ersten Helfer eilen herbei.

Die ersten Helfer eilen herbei.

Für drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes kam jede Hilfe zu spät.

Für drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes kam jede Hilfe zu spät.

Die Unglücksursache ist noch ungeklärt.

Die Unglücksursache ist noch ungeklärt.

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