Freitag, 30. Juli 2010

- letzte Aktualisierung: 30.07.2010 um 02:21 Uhr


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Polizeibericht

Mit falschen 50 Euro Scheinen bezahlt - Polizei fahndet nach drei Betrügern

Diese drei sollen mit falschen Fünfzigern bezahlt haben.

Diese drei sollen mit falschen Fünfzigern bezahlt haben.

Mit Phantombildern (siehe oben) fahndet die Polizei Göttingen nach drei unbekannten Männern, die am vergangenen Dienstag (19. Januar) gegen 11.10 bzw. 11.55 Uhr in zwei Geschäften im Siekweg und in der Industriestraße mit gefälschten 50 Euro-Geldscheinen bezahlt beziehungsweise es versucht haben.

Nachdem die drei Tatverdächtigen gegen 11.10 Uhr einzeln nacheinander einen Bekleidungsmarkt im Siekweg betreten hatten, bezahlte jeder von ihnen die ausgesuchten Kleinwaren, wie z.B. ein Paar Herrenstrümpfe, mit einem 50 Euro Schein. Anschließend verließen die Betrüger unbehelligt den Markt. Die Kassiererin erkannte den Schwindel nicht sofort. Erst beim späteren Geldzählen fiel ihr auf, dass sich die Scheine „irgendwie anders“ anfühlten.
Knapp 45 Minuten später versuchte vermutlich einer der Männer in einem Supermarkt in der Industriestraße erneut sein Glück. Als er an der Kasse eine Zahnbürste, Zahncreme und Haargel mit dem Schein bezahlen wollte, traf er hier aber auf eine misstrauische Kassiererin. Sie übergab den Schein einer Kollegin zur Echtheitsüberprüfung. Nach bevor diese abgeschlossen war, verlor der Unbekannte die Nerven und flüchtete.

Aufgrund der räumlichen Nähe beider Tatorte und der Beschaffenheit der sichergestellten vier Geldscheine gehen die Ermittler des 3. Fachkommissariats von einem Tatzusammenhang aus. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Nach Auskunft des LKA Niedersachsen hat es im letzten Jahr einen deutlichen Anstieg von gefälschten Euro-Scheinen in Niedersachsen gegeben. „Am meisten wurden die 20 und 50 Euro-Scheine gefälscht“, so Pressesprecher Frank Federau.
Die Polizei empfiehlt deshalb, Geldscheine auf ihre Sicherheitsmerkmale zu überprüfen. Weitere Infos dazu sind unter www.polizei-beratung.de abrufbar. Weitere Hintergrundinformationen und Präventionstipps zum Thema „Falschgeld“ erhalten Interessierte außerdem bei Kriminalhauptkommissar Norbert Esemann vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen unter Telefon 0551 / 491 20 07.

Personenbeschreibungen:
Tatverdächtiger 1: Ca. 30 Jahre alt, gepflegt, ca. 185 cm groß, schlank, runde Kopfform, braunes, glattes kurzes Haar mit Pony, leichte Geheimratsecken, bekleidet mit Jeans, blau-grau gestreiftem Strickpullover.
Tatverdächtiger 2: Vermutlich Ende 20, ca. 180 bis 185 cm groß, längliche Kopfform, etwas ausgeprägte Wangenknochen, markante Gesichtszüge, blasse Haut, leicht welliger Pony (Haare etwas dunkler als goldblond), bekleidet mit Jeans, dunkler Winterjacke, grauer Strickmütze, sprach gebrochen englisch und deutsch.
Tatverdächtiger 3: Vermutlich Ende 20, ca. 160 bis 165 cm groß, normal gebaut, sportlich wirkend, gepflegte Erscheinung, kurzes, dunkelblondes Haar, bekleidet mit dunkler Jeans, dunkler. hüftlanger Jacke. Alle drei Phantombilder sind in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Göttingen unter www.polizei.niedersachsen.de/goettingen und hier unter der Rubrik „Pressemitteilungen" einsehbar.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551 / 491 10 13 entgegen.



Auf Autohausgelände drei Kleinbusse aufgebrochen und Rücksitze ausgebaut
Mehrere tausend Euro Schaden

Göttingen, Hans-Böckler-Straße, Nacht zu Montag, 25. Januar 2010

(jk) Auf dem Gelände eines Autohauses in der Hans-Böckler-Straße haben Unbekannte in der Nacht zu Montag drei nicht zugelassene und zum Verkauf stehende Kleinbusse vom Typ Renault Espace aufgebrochen und insgesamt neun einzelne Rücksitze  ausgebaut und gestohlen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Von den Dieben fehlt derzeit jede Spur.
Hinweise an die Polizei Göttingen, Telefon 0551 / 491 10 13.

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