Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


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Polizeibericht

Sattelzugunfall in der A7-Baustelle

Foto: Wenzel

Foto: Wenzel

Zwei Mal Unfall auf der A7, die Umleitungsstrecken waren am Sonntag mehr als ausgelastet. Im Elliehäuser Weg geriet eine Zapfsäule in Brand und Unbekannte haben zahlreiche Fahrzeuge beschädigt.

Lkw-Unfall auf der A 7

Autobahn 7 (A 7), Kilometer 263,7 in Fahrtrichtung Kassel Sonntag, 25. April, gegen 03.35 Uhr

 (jk) - Bei einem LKW-Unfall auf der A 7 in Höhe Göttingen-Holtensen ist am Sonntagmorgen (25.04.10) gegen 03.35 Uhr ein Schaden in Höhe von rund 210.000 Euro entstanden. Der 26 Jahre alte Brummifahrer aus den Niederlanden wurde leicht verletzt in ein Göttinger Krankenhaus eingeliefert. Nach derzeitigen Erkenntnissen geriet der niederländische Sattelzug in der Großbaustelle in Höhe km 263,700 in einer Fahrbahnverschwenkung vermutlich infolge überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach die Mittelschutzplanke. Anschließend kippte der LKW auf die rechte Seite, rutschte über die Nordfahrbahn, durchbrach hier die Außenschutzplanke und rutschte über den dortigen Böschungsabhang ca. fünf Meter in die Tiefe. Der Auflieger kam quer über die Nordfahrbahn liegend zum Stillstand. Ein in Richtung Hannover fahrender Audi A 6 konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte leicht mit dem verunfallten Sattelzug. Trotz schwerwiegender Beschädigung am Führerhaus erlitt der LKW-Fahrer nur leichte Verletzungen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 210.000 Euro geschätzt. Der LKW war mit Keramikpulvers, einer Salzlösung und Druckerzubehör beladen.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A 7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde von der Polizei abgeleitet. Die maximale Staulänge betrug fünf Kilometer.

Das parallel im Bereich Göttingen stattfindende "Jedermann-Rennen" der Tour d' Energie wurde nicht beeinträchtigt.


Zapfsäule gerät in Brand

Göttingen, Tankstelle am Elliehäuser Weg Samstag, 24.04.2010, gegen 14.10 Uhr

(up) - Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet eine Zapfsäule der Tankstelle im Elliehäuer Weg in Brand. Eine Angestellte der Tankstelle bemerkte gegen 14.00 Uhr das aus einer Zapfsäule Rauch aufstieg, kurz darauf schlug eine Stichflamme aus der Schlauchaufnahme der Zapfsäule. Die Angestellte betätigte sofort den Not-Aus-Schalter, der die gesamte Tankanlage abschaltet.

Ein zufällig anwesender Passant hat ebenfalls sofort reagiert und die Flammen mit einem Feuerlöscher der Tankstelle abgelöscht. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen die Nachlöscharbeiten. Die Schadenshöhe steht bislang noch nicht fest. Der Tankstellenbetrieb wurde bis zur Instandsetzung eingestellt.


Zahlreiche Fahrzeuge mutwillig beschädigt

Göttingen, Bereiche der Solling- und Harzstraße In den Abend- / Nachtstunden zum Samstag, 24.04.2010

(up) - Unbekannte beschädigten in der Nacht zu Samstag zahlreiche Fahrzeuge im Stadtteil Grone-Süd. U.a. wurde der Lack offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Weiterhin wurden an einigen Fahrzeugen die Außenspiegel abgebrochen, die Scheibenwischer verbogen, bzw. Reifen zerstochen. An einem Anhänger wurde die Plane aufgeschlitzt. Bislang wurden 11 beschädigte Fahrzeuge festgestellt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 11.000,- Euro geschätzt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.


Noch einmal A7

BAB 7, KM 283,2, zwischen dem AD Drammetal und der AS Hann.Münden / Hedemünden Samstag, 24.04.2010, 12.28 Uhr

(up) Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet während der Fahrt auf der Autobahn 7 der Motorraum eines älteren Fiat Punto in Brand. Der 21 jährige Fahrer aus Ingelheim konnte das Fahrzeug noch auf dem Standstreifen anhalten. Bei Eintreffen der Autobahnpolizei brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung, weiterhin griff das Feuer bereits auf den Böschungsraum über. Ein weiteres Ausbreiten konnte bis zum Eintreffen der Feuerwehr durch den Einsatz eines Feuerlöschers verhindert werden.

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Friedland und Obernjesa löschten schließlich das Feuer. Für die Dauer der Löscharbeiten wurden für ca. 45 Minuten zwei Fahrstreifen gesperrt. Es baute sich ein Stau von bis zu 3 km Länge auf. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 2.000,- Euro. Der Schaden an der Fahrbahnoberfläche und dem Böschungsraum wird ebenfalls auf 2.000,- Euro geschätzt.


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