Donnerstag, 09. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 08.02.2012 um 02:49 Uhr


Leserservice

Haben Sie Fragen, Anre- gungen oder Probleme mit der Zustellung?

Extra Tip Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 9:00 - 18:00 Uhr
Prinzenstraße 10-12
37073 Göttingen

Göttinger Frühjahrsputz

Saubere Bilanz: 120 Säcke Müll!

Die Kinder der Drachengruppe des St. Michael Kindergartens waren mit Begeisterung dabei. Foto: privat

Die Kinder der Drachengruppe des St. Michael Kindergartens waren mit Begeisterung dabei. Foto: privat

Eine Woche lang hatten die Göttinger Entsorgungsbetriebe unter dem Motto „Jetzt bekommt der Müll ‘ne Abfuhr!“ zum Frühjahrsputz XXL eingeladen. Am Samstagnachmittag konnte Bilanz gezogen werden.

Insgesamt waren beim stadtweiten Frühjahrsputz in diesem Jahr rund 70 verschiedene Gruppierungen dabei, überwie­gend Kindertageseinrichtungen, Grund- und weiterführende Schulen, aber auch Familien, Vereine, Kir­chengemeinden und Ortsräte. Rund 2 500 kleine und große Umweltschützer waren mit magentafarbenen Müllsäcken, Zangen und Handschuhen im Einsatz, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Mit gutem Beispiel voran ging Oberbürgermeister Wolfgang Meyer mit Unterstützung der Drachen­gruppe des St. Michael Kindergartens im Rosengarten und im angrenzenden Wallbereich. Die weniger bekannten Umweltschützer sorgten verteilt über das gesamte Stadtgebiet – von Geismar bis Weende und von Hetjershausen bis Herberhausen – in ihren jeweiligen Arbeits-, Wohn- und Frei­zeitumfel­dern für mehr Sauberkeit.
„Auf Nachfrage in Kindertagesstätten und Schulen erfuhren wir, dass etliche Einrichtungen den Früh­jahrs­putz zum Anlass nahmen, ihre eigene „gute Stube“ sauber zu machen. Damit haben wir ja ebenfalls einen Anstoß gegeben, sich für mehr Sau­be­keit einzusetzen“, so Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben. Gesammelt wurden rund zwölf Kubikmeter Müll, das entspricht dem Inhalt von über 120 Müllsäcken.
So richtig verrückte oder ekelige Abfälle waren nicht dabei. Mengenmäßig auffallend waren achtlos wegge­worfene Zigarettenverpackungen und To-Go-Becher jedweder Art. Ansonsten bestand der gesammelte Müll überwiegend aus Verpackungsabfällen, Schnapsflaschen, klassischem Hausmüll, angerotteten Mö­belteilen, Batterien und wie immer aus Autoreifen und Felgen.

zurück