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Polizeibericht
Spektakulärer Unfall am Neuen Rathaus
Am Neuen Rathaus kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, vier Personen wurden leicht verletzt. Eine betrunkene 20-Jährige kletterte auf einen Gastank und in Grone brannte eine Mülltonne.
Fast Bus gestreift
Bei einem spektakulären Verkehrsunfall auf der Reinhäuser Landstraße sind am Dienstagvormittag (30.03.10) gegen 11.00 Uhr vier Menschen leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Göttingen befuhr ein 64 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen die Reinhäuser Landstraße in Richtung Stadtmitte, als er plötzlich aus noch ungeklärten Gründen auf einen vor ihm fahrenden silberfarbenen VW Bus auffuhr und diesen seitlich streifte. Der 64-Jährige setzte seine Fahrt dennoch fort und geriet dabei mit
seinem Ford Focus leicht nach links in Richtung Fahrbahnmitte, wo er nahezu einen entgegenkommenden Linienbus streifte.
Der 64-Jährige hielt auch jetzt nicht an. In Höhe des Neuen Rathauses prallte der Mann mit seinem Wagen auf einen wiederum vor ihm fahrenden Renault Kangoo und schob den PKW ca. 20 Meter vor sich her. Der 53 Jahre Fahrer des Kleinwagens wurde bei dem Aufprall leicht verletzt.
In Höhe der Bushaltestelle kam der Ford Focus des 64-Jährigen plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr über den erhöhten Bordstein auf den Gehweg. Hier prallte er gegen eine Laterne und knickte diese komplett um. Durch die Wucht der Kollision löste sich der Lampen-Leuchtkörper und flog ca. zehn Meter durch die Luft. Er landete schließlich auf mehreren in der Nähe abgestellten Fahrrädern.
Nachdem der PKW die umgeknickte Laterne "überrollte" hatte, prallte er gegen eine in ca. fünf Meter Entfernung stehende Telefonbox und knickte diese ebenfalls um. Hier war die Fahrt des 64-Jährigen schließlich zu Ende. Er und zwei bei ihm im Wagen sitzende Frauen erlitten leichte Verletzungen.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Der mutmaßliche Unfallfahrer konnte in seiner ersten Befragung vor Ort an nichts erinnern. Die Ermittlungen dauern an.
Betrunken auf 20 Meter hohen Gastank geklettert
Göttingen, Rudolf-Diesel-Straße, Montag, 29. März 2010, gegen 22.40 Uhr
(jk) - Auf dem Gelände eines Heizkraftwerkes in der Rudolf-Diesel-Straße ist am Montagabend (29.03.10) gegen 22.40 Uhr eine 22 Jahre alte Göttingerin auf einen ca. 20 Meter hohen Gastank geklettert. Die Frau war nach ersten Erkenntnissen vermutlich betrunken.
Auf dem Dach des Tanks angekommen, traute sich die 22-Jährige jedoch anschließend nicht mehr, den Rückweg über die senkrecht am Tank anliegende Stahlleiter anzutreten. In ihrer Verzweiflung rief sie über Notruf die Polizei, konnte den Beamten aber nicht genau sagen "auf welchem Turm in Weende sie sei". Zwei Funkstreifen der Polizei rückten daraufhin zunächst ins Industriegebiet aus.
Bei der Absuche des besagten Betriebsgeländes in der Rudolf-Diesel-Straße stieß eine der Streifen wenig später am rückwärtigen Zaun auf ein Paar weiße Damenschuhe. Parallel dazu hörten die Helfer ein leises Weinen, das aus dem Bereich des ca. 20 m hohen Tanks zu kommen schien.
Zusammen mit der zweiten Funkstreife suchten die Polizisten das Gelände ab und konnten wenig später erneut ein Weinen aus dem Bereich des Gastanks wahrnehmen. Für eine gründliche Begutachtung des nur über eine senkrecht an der Tankaußenseite anliegende Stahlleiter zugängliche Dach alarmierten die Beamten die Göttinger Berufsfeuerwehr.
"Ganz oben" angekommen trafen die Einsatzkräfte wenig später die augenscheinlich volltrunkene 22-Jährige tatsächlich auf dem Dach des Tankbehälters an. Sie wurde mittels Drehleiter unverletzt geborgen.
Was die junge Göttingerin zu der gefährlichen Kletteraktion bewogen hat ist noch unbekannt. Hierzu machte sie bislang keine Angaben. In ihrer ersten Befragung sagte die 22-Jährige lediglich, dass sie eigentlich "auf den hohen Schornstein" klettern wollte. Das sei ihr jedoch nicht gelungen.
Die Gerettete wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, vier Sanitäter und zwei Funkstreifenwagen der Polizei im Einsatz.
Brennende Mülltonne
Nach kurzer Verfolgung zu Fuß und mit dem Streifenwagen hat die Polizei Göttingen Samstagabend (27.03.10) gegen 22.30 Uhr in Grone zwei 17 Jahre alte Jugendliche vorläufig festgenommen, die verdächtig sind, kurz zuvor in der Rehbachstraße eine Altpapiertonne angezündet zu haben. Die Beamten waren ursprünglich in die Backhausstraße gerufen worden, nachdem Jugendliche dort versucht hatten, einen vorbeifahrenden Linienbus mit
einem Feuerlöscher zu besprühen.
Im Rahmen der Fahndung beobachteten die Ermittler vier junge Männer, die sich an einem Mülltonnenstandplatz in der Rehbachstraße aufhielten. Als die Gruppe die Polizeibeamten bemerkte, rannte sie in Richtung "Zollstock" davon. Unmittelbar danach schlugen Flammen aus der Tonne.
Die beiden 17 Jahre alten Tatverdächtigen wurden wenig später noch in Tatortnähe ergriffen. Es handelt sich bei ihnen um zwei bereits polizeilich bekannte Jugendliche aus Grone. Auf Vorhalt stritten beide ab, die Tonne angezündet zu haben. Von ihren beiden Begleitern fehlt noch jede Spur. Die Ermittlungen dauern an.
Bei einem spektakulären Verkehrsunfall auf der Reinhäuser Landstraße sind am Dienstagvormittag (30.03.10) gegen 11.00 Uhr vier Menschen leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Göttingen befuhr ein 64 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen die Reinhäuser Landstraße in Richtung Stadtmitte, als er plötzlich aus noch ungeklärten Gründen auf einen vor ihm fahrenden silberfarbenen VW Bus auffuhr und diesen seitlich streifte. Der 64-Jährige setzte seine Fahrt dennoch fort und geriet dabei mit
seinem Ford Focus leicht nach links in Richtung Fahrbahnmitte, wo er nahezu einen entgegenkommenden Linienbus streifte.
Der 64-Jährige hielt auch jetzt nicht an. In Höhe des Neuen Rathauses prallte der Mann mit seinem Wagen auf einen wiederum vor ihm fahrenden Renault Kangoo und schob den PKW ca. 20 Meter vor sich her. Der 53 Jahre Fahrer des Kleinwagens wurde bei dem Aufprall leicht verletzt.
In Höhe der Bushaltestelle kam der Ford Focus des 64-Jährigen plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr über den erhöhten Bordstein auf den Gehweg. Hier prallte er gegen eine Laterne und knickte diese komplett um. Durch die Wucht der Kollision löste sich der Lampen-Leuchtkörper und flog ca. zehn Meter durch die Luft. Er landete schließlich auf mehreren in der Nähe abgestellten Fahrrädern.
Nachdem der PKW die umgeknickte Laterne "überrollte" hatte, prallte er gegen eine in ca. fünf Meter Entfernung stehende Telefonbox und knickte diese ebenfalls um. Hier war die Fahrt des 64-Jährigen schließlich zu Ende. Er und zwei bei ihm im Wagen sitzende Frauen erlitten leichte Verletzungen.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Der mutmaßliche Unfallfahrer konnte in seiner ersten Befragung vor Ort an nichts erinnern. Die Ermittlungen dauern an.
Betrunken auf 20 Meter hohen Gastank geklettert
Göttingen, Rudolf-Diesel-Straße, Montag, 29. März 2010, gegen 22.40 Uhr
(jk) - Auf dem Gelände eines Heizkraftwerkes in der Rudolf-Diesel-Straße ist am Montagabend (29.03.10) gegen 22.40 Uhr eine 22 Jahre alte Göttingerin auf einen ca. 20 Meter hohen Gastank geklettert. Die Frau war nach ersten Erkenntnissen vermutlich betrunken.
Auf dem Dach des Tanks angekommen, traute sich die 22-Jährige jedoch anschließend nicht mehr, den Rückweg über die senkrecht am Tank anliegende Stahlleiter anzutreten. In ihrer Verzweiflung rief sie über Notruf die Polizei, konnte den Beamten aber nicht genau sagen "auf welchem Turm in Weende sie sei". Zwei Funkstreifen der Polizei rückten daraufhin zunächst ins Industriegebiet aus.
Bei der Absuche des besagten Betriebsgeländes in der Rudolf-Diesel-Straße stieß eine der Streifen wenig später am rückwärtigen Zaun auf ein Paar weiße Damenschuhe. Parallel dazu hörten die Helfer ein leises Weinen, das aus dem Bereich des ca. 20 m hohen Tanks zu kommen schien.
Zusammen mit der zweiten Funkstreife suchten die Polizisten das Gelände ab und konnten wenig später erneut ein Weinen aus dem Bereich des Gastanks wahrnehmen. Für eine gründliche Begutachtung des nur über eine senkrecht an der Tankaußenseite anliegende Stahlleiter zugängliche Dach alarmierten die Beamten die Göttinger Berufsfeuerwehr.
"Ganz oben" angekommen trafen die Einsatzkräfte wenig später die augenscheinlich volltrunkene 22-Jährige tatsächlich auf dem Dach des Tankbehälters an. Sie wurde mittels Drehleiter unverletzt geborgen.
Was die junge Göttingerin zu der gefährlichen Kletteraktion bewogen hat ist noch unbekannt. Hierzu machte sie bislang keine Angaben. In ihrer ersten Befragung sagte die 22-Jährige lediglich, dass sie eigentlich "auf den hohen Schornstein" klettern wollte. Das sei ihr jedoch nicht gelungen.
Die Gerettete wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, vier Sanitäter und zwei Funkstreifenwagen der Polizei im Einsatz.
Brennende Mülltonne
Nach kurzer Verfolgung zu Fuß und mit dem Streifenwagen hat die Polizei Göttingen Samstagabend (27.03.10) gegen 22.30 Uhr in Grone zwei 17 Jahre alte Jugendliche vorläufig festgenommen, die verdächtig sind, kurz zuvor in der Rehbachstraße eine Altpapiertonne angezündet zu haben. Die Beamten waren ursprünglich in die Backhausstraße gerufen worden, nachdem Jugendliche dort versucht hatten, einen vorbeifahrenden Linienbus mit
einem Feuerlöscher zu besprühen.
Im Rahmen der Fahndung beobachteten die Ermittler vier junge Männer, die sich an einem Mülltonnenstandplatz in der Rehbachstraße aufhielten. Als die Gruppe die Polizeibeamten bemerkte, rannte sie in Richtung "Zollstock" davon. Unmittelbar danach schlugen Flammen aus der Tonne.
Die beiden 17 Jahre alten Tatverdächtigen wurden wenig später noch in Tatortnähe ergriffen. Es handelt sich bei ihnen um zwei bereits polizeilich bekannte Jugendliche aus Grone. Auf Vorhalt stritten beide ab, die Tonne angezündet zu haben. Von ihren beiden Begleitern fehlt noch jede Spur. Die Ermittlungen dauern an.


