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Basketball: Tübingen - BG Göttingen 75:77
Chris Oliver trifft in letzter Sekunde
Die Basketballer der BG Göttingen sind nicht zu bremsen. Mit einem knappen 77:75 (42:40) bei den Walter Tübingen Tigers baute das Patrick-Team seine Serie in der Bundesliga auf sieben Siege in Folge aus. „Das war ein glücklicher, aber auch extrem wichtiger Erfolg. Wir können stolz sein, bei so einem starken Team gewonnen zu haben“, so Head-Coach John Patrick.
(Göttingen / luco) Ohne den am Knie verletzten Dwayne Anderson ging die BG zunächst konzentriert in die Partie. Unterschätzen wollte man den Gegner nicht, zumal die Tigers ihre letzten sieben Heimspiele in Serie gewinnen konnten. Chris Oliver sorgte mit fünf Punkten für eine 2:5-Führung (3.), Ben Jacobson und John Little zeigten sich ebenfalls treffsicher, so dass die Veilchen die Führung bis zum 11:14 (6.) verteidigen konnten. Tübingen aber setzte die BG nun ihrerseits mit einer aggressiven Defense unter Druck, Folge waren zahlreiche Ballverluste der BG, Tübingen wendete mit einem 7:0-Lauf das Blatt und führte plötzlich mit 18:14 (9.).
Wie schon zu Spielbeginn erwischte die BG auch im zweiten Viertel den besseren Start, Dreier von Taylor Rochestie und Jacobson zum 20:26 (13.). Überhaupt Jacobson: Der 27-Jährige traf nach Belieben, versenkte vier von fünf Dreiern und war mit 18 Punkten maßgeblich daran beteiligt, dass die Gäste auf 27:40 (18.) davonziehen konnten. Schade nur, dass die Veilchen nach dieser klaren Führung quasi abschalteten. Vor allem Tübingens Power-Forward Aleksandar Nadjfeji bekam die BG-Defense nicht unter Kontrolle, mit 15 Punkten im ersten Durchgang hielt er sein Team im Spiel und die Tigers waren nach 13 Punkten in nur zwei Minuten zur Pause beim 40:42 wieder ganz nah dran. „In dieser Phase haben wir uns durch einige Fehler frustrieren lassen und nicht die richtige Körpersprache gezeigt“, haderte Patrick.
Nadjfeji ließ auch nach dem Wechsel nicht locker, vernaschte die BG-Defense ein ums andere Mal und sein Team ging nach einem 10:0-Lauf 50:44 in Führung (24.). Hatte die BG noch eine Antwort parat? Die Antwort waren Dreier von Frazier und Rochestie, mit einer 62:61-Führung der Gastgeber ging es in das spannende Schlussviertel.
Und da sahen die Tigers wie die sicheren Sieger aus, schnell zogen die Gastgeber auf 69:61 (33.) davon. Die BG aber kämpfte sich ins Spiel zurück, jetzt stand wieder die gefürchtete Defense der Veilchen, jetzt wurde konsequent auf jeden Ball und Gegner gegangen. Erneut waren es wichtige Dreier von Frazier und Rochestie, die die Gäste beim 74:75 (38.) erstmals wieder in Führung brachten. Es war angerichtet für ein spannendes Finale, in dem Taylor Rochestie mit zwei Ballverlusten fast noch zum Unglücksraben avanciert wäre, doch Tübingen fand kein Mittel mehr gegen die BG-Defense.
Ballverlust der Tigers im letzten Angriff, Auszeit BG, noch vier Sekunden zu spielen. Tübingen wehrt den Ball ab ins Aus, Einwurf BG, noch zwei Sekunden. Jacobson weiß nicht, wohin mit dem Ball, dann läuft sich Chris Oliver frei, und mit der Schluss-Sirene macht der Spieler die siegbringenden Punkte, der auch die ersten Zähler in diesem Spiel gemacht hatte.
Für Tübingen bleiben die Veilchen damit ein Albtraum, im vergangenen Jahr verloren die Tigers nach 22 Punkte-Führung ebenfalls in letzter Sekunde noch mit einem Punkt: „So ist Basketball. Wir haben uns lange Zeit sehr schwer getan, aber wir wussten auch, wie heimstark Tübingen ist. Die Dreier von Taylor haben uns zurückgebracht“, freute sich Starting Five-Geschäftsführer Marc Franz über den knappen Sieg.
Punkte: Jacobson 19/4, Rochestie 18/4, Oliver 12/1, Frazier 8/2, Boone 7, McNaughton 6, Little 4 und Meeks 3/1.
Beste Werfer Tübingen: Nadjfeji 27/1, Travis 12, Jenkins 10/1.
Ergebnisse:
Ulm - Bremerhaven 99:87
Weißenfels - Alba Berlin 71:69
Bamberg - Frankfurt 77:58
Gießen -Braunschweig 65:71
Oldenburg - Ludwigsburg 77:58
Tübingen - Göttingen 75:77
Bonn - Düsseldorf 54:52
Hagen - Quakenbrück 71:83
Erfolgreicher Samstag für die Regionalliga-Teams der BG 74. Die Männer fertigten in eigener Halle Spitzenreiter MTV Itzehoe 95:78 (58:38) ab, während die Frauen im Kellerduell bei der SG MTV / BG Wolfenbüttel 53:51 (31:25) erfolgreich waren.
Die Männer der BG 74 kamen gegen Tabellenführer MTV Itzehoe glänzend aus den Startlöchern, stark in der Defense und sicher im Abschluss spielten sie den Favoriten mit 30:15 an die Wand. Und sie ließen nicht nach, hielten den Druck aufrecht und bauten die Führung bis zur Pause auf 20 Punkte aus. Als nach dem Wechsel Tobias Welzel auch noch den Korbjäger der Gäste, Kejuan Camont Johnson (33 Punkte, davon 21 in Halbzeit 1), immer besser in den Griff bekam, war der Spitzenreiter endgültig geschlagen. „Wir waren sehr konzentriert. Gegenüber dem Hinspiel waren bei uns diesmal sechs neue Spieler dabei. Man merkt, dass uns diese tiefere Bank auch mehr Möglichkeiten eröffnet“, freute sich Trainer Hans-Werner Schmidt über den wichtigen Sieg.
Punkte der BG: Adamczak 15/2, J. Schmidt 13/3, Rosenberg 12/1, Reed 12/2, Rama 10, Both 10, Welzel 9, Dill 6, Bernhart 2, Wolf 2, T. Schmidt 2, Willing 2.
„Das war ganz wichtig für das Team, zumal es unser erster Auswärtssieg war“, freute sich Spielertrainerin Jennifer Kerns über einen 53:51 (31:25)-Sieg in der Lessingstadt Wolfenbüttel. Den Grundstein legte die BG mit einer starken Defense im ersten Viertel, das die Veilchen 15:6 gewinnen konnten. Bei einer so klaren Führung konnten sie es sich auch leisten, die restlichen drei Viertel jeweils knapp zu verlieren. Stark spielte Anna Dettbarn mit 17 Punkten und acht Rebounds.
Punkte der BG: Dettbarn 17, Münder 10, Klimek 6, Hemmerlein 4, Pilz 4, Lücken 4, Schoen 3, Kerns 3 und Medina 2.
Wie schon zu Spielbeginn erwischte die BG auch im zweiten Viertel den besseren Start, Dreier von Taylor Rochestie und Jacobson zum 20:26 (13.). Überhaupt Jacobson: Der 27-Jährige traf nach Belieben, versenkte vier von fünf Dreiern und war mit 18 Punkten maßgeblich daran beteiligt, dass die Gäste auf 27:40 (18.) davonziehen konnten. Schade nur, dass die Veilchen nach dieser klaren Führung quasi abschalteten. Vor allem Tübingens Power-Forward Aleksandar Nadjfeji bekam die BG-Defense nicht unter Kontrolle, mit 15 Punkten im ersten Durchgang hielt er sein Team im Spiel und die Tigers waren nach 13 Punkten in nur zwei Minuten zur Pause beim 40:42 wieder ganz nah dran. „In dieser Phase haben wir uns durch einige Fehler frustrieren lassen und nicht die richtige Körpersprache gezeigt“, haderte Patrick.
Nadjfeji ließ auch nach dem Wechsel nicht locker, vernaschte die BG-Defense ein ums andere Mal und sein Team ging nach einem 10:0-Lauf 50:44 in Führung (24.). Hatte die BG noch eine Antwort parat? Die Antwort waren Dreier von Frazier und Rochestie, mit einer 62:61-Führung der Gastgeber ging es in das spannende Schlussviertel.
Und da sahen die Tigers wie die sicheren Sieger aus, schnell zogen die Gastgeber auf 69:61 (33.) davon. Die BG aber kämpfte sich ins Spiel zurück, jetzt stand wieder die gefürchtete Defense der Veilchen, jetzt wurde konsequent auf jeden Ball und Gegner gegangen. Erneut waren es wichtige Dreier von Frazier und Rochestie, die die Gäste beim 74:75 (38.) erstmals wieder in Führung brachten. Es war angerichtet für ein spannendes Finale, in dem Taylor Rochestie mit zwei Ballverlusten fast noch zum Unglücksraben avanciert wäre, doch Tübingen fand kein Mittel mehr gegen die BG-Defense.
Ballverlust der Tigers im letzten Angriff, Auszeit BG, noch vier Sekunden zu spielen. Tübingen wehrt den Ball ab ins Aus, Einwurf BG, noch zwei Sekunden. Jacobson weiß nicht, wohin mit dem Ball, dann läuft sich Chris Oliver frei, und mit der Schluss-Sirene macht der Spieler die siegbringenden Punkte, der auch die ersten Zähler in diesem Spiel gemacht hatte.
Für Tübingen bleiben die Veilchen damit ein Albtraum, im vergangenen Jahr verloren die Tigers nach 22 Punkte-Führung ebenfalls in letzter Sekunde noch mit einem Punkt: „So ist Basketball. Wir haben uns lange Zeit sehr schwer getan, aber wir wussten auch, wie heimstark Tübingen ist. Die Dreier von Taylor haben uns zurückgebracht“, freute sich Starting Five-Geschäftsführer Marc Franz über den knappen Sieg.
Punkte: Jacobson 19/4, Rochestie 18/4, Oliver 12/1, Frazier 8/2, Boone 7, McNaughton 6, Little 4 und Meeks 3/1.
Beste Werfer Tübingen: Nadjfeji 27/1, Travis 12, Jenkins 10/1.
Ergebnisse:
Ulm - Bremerhaven 99:87
Weißenfels - Alba Berlin 71:69
Bamberg - Frankfurt 77:58
Gießen -Braunschweig 65:71
Oldenburg - Ludwigsburg 77:58
Tübingen - Göttingen 75:77
Bonn - Düsseldorf 54:52
Hagen - Quakenbrück 71:83
Vier Punkte gegen den Abstieg
Basketball: BG-Frauen gewinnen 53:51 / BG-Männer putzen Itzehoe 95:78
Erfolgreicher Samstag für die Regionalliga-Teams der BG 74. Die Männer fertigten in eigener Halle Spitzenreiter MTV Itzehoe 95:78 (58:38) ab, während die Frauen im Kellerduell bei der SG MTV / BG Wolfenbüttel 53:51 (31:25) erfolgreich waren.
Die Männer der BG 74 kamen gegen Tabellenführer MTV Itzehoe glänzend aus den Startlöchern, stark in der Defense und sicher im Abschluss spielten sie den Favoriten mit 30:15 an die Wand. Und sie ließen nicht nach, hielten den Druck aufrecht und bauten die Führung bis zur Pause auf 20 Punkte aus. Als nach dem Wechsel Tobias Welzel auch noch den Korbjäger der Gäste, Kejuan Camont Johnson (33 Punkte, davon 21 in Halbzeit 1), immer besser in den Griff bekam, war der Spitzenreiter endgültig geschlagen. „Wir waren sehr konzentriert. Gegenüber dem Hinspiel waren bei uns diesmal sechs neue Spieler dabei. Man merkt, dass uns diese tiefere Bank auch mehr Möglichkeiten eröffnet“, freute sich Trainer Hans-Werner Schmidt über den wichtigen Sieg.
Punkte der BG: Adamczak 15/2, J. Schmidt 13/3, Rosenberg 12/1, Reed 12/2, Rama 10, Both 10, Welzel 9, Dill 6, Bernhart 2, Wolf 2, T. Schmidt 2, Willing 2.
„Das war ganz wichtig für das Team, zumal es unser erster Auswärtssieg war“, freute sich Spielertrainerin Jennifer Kerns über einen 53:51 (31:25)-Sieg in der Lessingstadt Wolfenbüttel. Den Grundstein legte die BG mit einer starken Defense im ersten Viertel, das die Veilchen 15:6 gewinnen konnten. Bei einer so klaren Führung konnten sie es sich auch leisten, die restlichen drei Viertel jeweils knapp zu verlieren. Stark spielte Anna Dettbarn mit 17 Punkten und acht Rebounds.
Punkte der BG: Dettbarn 17, Münder 10, Klimek 6, Hemmerlein 4, Pilz 4, Lücken 4, Schoen 3, Kerns 3 und Medina 2.


