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HG Rosdorf-Grone gegen HSG Northeim 35:31
Brand und Brandes überragend
Northeims Rainer Pischke gegen Christian Brand (li.), definitv zweiminutenwürdig gefoult. Foto: Wenzel
Derbyzeit in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg. Die HG Northeim war zum Oberliga-Derby gekommen und die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt – endlich wieder einmal! Die Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, nach 60 intensiven Handball - Minuten gewann die heimische HG letzendlich verdient mit 35:31 (20:16).
Und dann ging’s schnell. Bis zum 20:13 eilten die Gastgeber davon, angeführt von Christian Brand – die Rosdorfer Fans sahen’s mit Freude. Aber mit einer Energieleistung und ihrem überragenden 7-Meter-Schützen Jan-Niklas Falkenhain (traf neun Mal) verkürzte Northeim bis zur Pause auf vier Treffer.
Nach dem Wechsel wurde die gute Partie noch besser, weil die Gäste noch mehr dagegen hielten. Doch sie kamen nie zum Ausgleich, denn immer wieder fanden die Gastgeber eine Lücke in der Northeimer Abwehr, die nun Shooter Brand kurz deckte. „Der Ausgleich hat uns gefehlt“, so Northeims Trainer Carsten Barnkothe nach dem Spiel. Zwischen der 38. und der 48. Minute waren die Gäste dicht dran, doch dann legte die HG einen furiosen Schlussspurt hin. Nun zeigte Frederik Brandes, dass er nicht nur vom 7-Meter-Punkt traumhaft sicher ist, er düpierte seinen Gegenspieler in der entscheidenden Phase des Spieles zwei Mal und auch Jonas Norpoth traf jetzt endlich. In der 57. Minute zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel an, Freiwurf Rosdorf, Brand bekam den Ball und traf zum 33:30. Im Gegenzug trat Falkenhain in den Kreis und vorne traf wieder Brand. Wichtige drei Punkte waren für die Rosdorfer eingefahren.
In der letzten Minute erwiesen sich die Northeimer dann als schlechte Verlierer, gingen rüde zu Werke. „
Die bessere Mannschaft hat gewonnen“, konstatierte Northeims Coach Barnkothe. „Die wollten den Sieg einfach einen Tick mehr als wir“.
„Wir haben wichtige Punkte gemacht“, freute sich Rosdorfs Brandes. „Die Kulisse hat gestimmt, es hat richtig Spaß gemacht“.
Spaß hatte auch Spielertrainer Jaissle, der sich nur noch kurz in der zweiten Halbzeit brachte – er war vom eigenen Umzug etwas geschwächt, aber stolz auf sein Team: „Wir haben teilweise schönen Handball gespielt und die Punkte unbedingt gewollt.“
Tore:
Brandes 11/7, Brand 10, Wuttke 3, Jaissle 3, Gerstmann 2, Norpoth 2, Kanar 2, Ruck 1, Hartdegen 1
Spielfilm:
2:2 (4.), 5:5 (10.), 7:5 (13.), 8:8 (16.), 10:10 (18.), 16:12 (26.), 20:13 (28.), 22:17 (33.), 24:22 (39.), 25:23 (43.), 28:27 (48.), 31:30 (54.), 33:30 (57.), 35:30 (59.)
Beste Spieler:
Brand, Brandes, – Falkenhaim 13/9, Skala 3
Siebenmeter:
7/7 – 9/9
Zeitstrafen:
18 – 16 Min.
Rote Karte:
Ruck (HG / 55.)
Zuschauer:
201
Schiedsrichter:
Behler/Boyraz (MTV Geismar)
TV Jahn Duderstadt gewinnt Spitzenspiel gegen Aschersleben
Was für ein Feuerwerk! Im Spitzenspiel der Handball-Regionalliga demontierte der TV Jahn Duderstadt den Spitzenreiter HC Ascherleben Alligators mit 37:19 (17:8). „Das war ein ganz wichtiger Sieg. Wichtig für die Mannschaft, die Verantwortlichen und den ganzen Verein“, bejubelte Co-Trainer Ekki Loest den ersten Sieg nach der Entlassung von Trainer Stephan Albrecht.
Vor 500 Zuschauern erzielten die Alligators zwar das erste Tor, doch das sollte auch die einzige Führung des Tabellenführers bleiben. Danach gab nur noch ein Team die Richtung an, Duderstadt zog über 5:1 (8.) und 12:6 (21.) schon zur Pause auf 17:8 davon. Mit einem überragenden Christian Wedemeyer im Tor und den starken Lukas Kobusinski und Jan-Philipp Nass in der Abwehr war Aschersleben ohne jegliche Chance, bei 28:14 (50.) war alles gelaufen. Zudem hagelte es Rote Karten gegen Böcker (51.) und Seifert (52.), beim TV Jahn mussten auch Kobusinski (50.) und Carlos Swoboda (55.) vorzeitig zum Duschen. „Mit unserer sensationellen Abwehr haben wir dem HC den Zahn gezogen“, jubelte Loest.
Tore:
Knudsen 8, Nass 6, Krist 5/3, Heim 4, Swoboda 4, Kesilis 4, Kobusinski 2, Tetzlaff 2, Bogott 1 und Sandrock 1. luco

