Freitag, 10. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 09.02.2012 um 15:44 Uhr


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HG Rosdorf-Grone vs. Stadtoldendorf 28:33

Das war gar nichts!

Sackgasse für Frederik Brandes. Foto: Wenzel

Sackgasse für Frederik Brandes. Foto: Wenzel

Wieder einmal Derbyzeit in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg. Der TV 87 Stadtoldendorf war zum Oberliga-Derby gekommen. Die Gäste hochmotiviert und abstiegsbedroht, Rosdorf in Halbzeit eins völlig indisponiert – und den eingefahrenen Rückstand konnten die Gastgeber nie mehr ausgleichen. Die Rosdorfer verloren verdient mit 28:33 (12:18).

(Rosdorf / bb) Die Gäste mit ihrem Trainer Jens Klingemann waren arg dezimiert, mussten auch auf ihren Haupttorschützen Domenik Niemeyer verzichten. Klingemann war weniger optimistisch. Doch sein Team legte los wie die Feuerwehr. Die Rosdorfer hatten wenig dagegen zu setzen, ihr bester Schütze Christian Brand war indisponiert. Für ihn hat ein neuer Lebensabschnitt mit geregelten Arbeitszeiten im neuen Job begonnen. Auch wenn er das nicht gelten lassen wollte... Zudem hatten die Gäste mit Dirk Burba einen richtig guten Keeper zwischen den Pfosten, der beste Rosdorfer Chancen immer wieder zunichte machte. So konnten die abstiegsbedrohten Gäste sich Tor um Tor absetzen, auch die frühe Auszeit in der siebten Minute beim Stand von 3:6 half nichts. Die Mannschaft stand trotz leidenschaftlicher Ansprache auch weiterhin neben sich, auch der Spielertrainer konnte an diesem Tag wenig Akzente setzen. So ging letztendlich das Spiel schon in einer Viertelstunde verloren – es stand 4:14.
Nun schalteten die Gäste, auch um selbst Kraft zu sparen, denn nur zwei Auswechselspieler und ein zweiter Torwart standen noch zur Verfügung, einen Gang zurück. Trotzdem war ihr bester Spieler, Timo Heiligenstadt, ein ständiger Unruheherd und auch der etatmäßige Kreisläufer Florian Backhaus als linker Rückraumspieler durchaus zu gebrauchen. Bis auf sechs Tore kämpften sich die Rosdorfer zum Seitenwechsel heran.
Die Zuschauer erwarteten mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit eine große Aufholjagd, doch stattdessen setzten die Gäste wieder die Akzente. Eine Chance für die Gastgeber ergab sich erst, als sich Heiligenstadt verletzte und die Gäste überhastet abschlossen. Bis auf vier Tore kamen die Rosdorfer heran, doch dann war Heiligenstadt wieder fit gemacht worden und sorgte mit seinen Treffern für die endgültige Entscheidung.
„Das Spiel hat wieder Nerven gekostet“, so Stadtoldendorfs Trainer Klingemann erleichtert. „Unsere 6:0-Abwehr wird besser und zum Glück hat Brand heute nicht getroffen.“
„Verdient verloren“, so das Fazit von Jaissle. „Die Pause hat uns nicht gut getan, wir haben unsere Aggressivität und Spielfreunde verloren, zudem fehlte die Spielführung und wir sind am starken Gästetorwart gescheitert.“

Tore:
Wuttke 8, Gerstmann 6, Brand 5, Brands 5/4, Kanar 2, Schulz 1, Jaissle 1

Spielfilm:
2:2 (4.), 3:9 (11.), 4:14 (16.), 6:16 (19.), 7:17 (20.), 9:17 (25.), 10:18 (28.), 13:20 (33.), 16:23 (37.), 18:24 (40.), 22:26 (48.), 25:29 (54.), 26:31 (56.), 27:33 (59.)

Beste Spieler:
Bernick (TW), Wuttke, – Burba (TW), Heiligenstadt 9, Backhaus 4

Siebenmeter:
5/4 – 4/3

Zeitstrafen:
8 – 8 Min.

Zuschauer:
179 Schiedsrichter: Voltin/Schmidt (HSG Garbsen)

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