Freitag, 10. Februar 2012

- letzte Aktualisierung: 09.02.2012 um 15:44 Uhr


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HG Rosdorf-Grone vs. Altwarmbüchen 30:32

Wenig zauberhaft

Unten…, so hatte sich das Frederik Brandes (rechts) nicht vorgestellt. Foto: Jelinek

Unten…, so hatte sich das Frederik Brandes (rechts) nicht vorgestellt. Foto: Jelinek

Für den TuS Altwarmbüchen, die Wizards, wie sie sich selber nennen, geht’s ums Überleben – für die Rosdorfer um die Goldene Ananas. Und so spielten sie auch. In einem schwachen Oberligaspiel unterlag die HG in der Sporthalle am Siedlungsweg verdient mit 30:32 (16:14) gegen allerdings nicht viel bessere Gäste.

Die Rosdorfer Frauen waren letztendlich das Bemerkenswerteste an diesem Spiel, hatten sie sich doch nach ihrem Spiel zum feucht-fröhlichen Tribünen-Picknick zusammengefunden.
Die Männer auf dem Feld starteten vielleicht zu gut, dachten früh, den Gegner im Griff zu haben. Schnell war ein Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen, auch weil die Gäste gerne einmal den Ball aus aussichtsreicher Position deutlich übers Tor jagten. Doch daraus konnte die HG keinen weiteren Profit schlagen. Im Gegenteil! Rosdorfs technische Fehler ermöglichte es den Gästen, mit nur zwei Toren Rückstand in die Pause zu gehen.
Nach dem Wechsel drehte sich das Spiel komplett, plötzlich lagen die Gäste mit zwei, drei Toren in Front. Besonders Marcus Wuttke und Frederik Brandes merkte man an, dass sie die Punkte gerne in Rosdorf halten wollten. Sie gingen voran und die anderen folgten, Christian Brand glich in der 47. Minute wieder aus, 25:25. Doch in Führung gehen sollten die Gastgeber in diesem Spiel nicht mehr. Denn die Gäste, besonders ihr Bester Sören Wesebaum, wollten und mussten gewinnen. Und obwohl Rosdorfs Martin Bode gewohnt gut hielt, gelang das, weil im HG-Angriff die Bälle vertändelt wurden. „Jetzt haben wir noch eine Minimalchance, die Klasse zu halten“, freute sich Wesebaum.
Weniger erfreut der Rosdorfer Coach Jaissle, der sich diesmal nicht einwechselte: „Eigentlich sollten heute andere etwas sagen“, war er angesichts der über 20 technischen Fehler seines Team ziemlich bedient, kannte aber die Gründe genau: „Die Trainingsbeteiligung lässt zu wünschen übrig und die Mannschaft hat die Saison schon abgeschlossen. So kann man nicht gewinnen.“

Tore:
Brand 9/1, Brandes 7/4, Wuttke 4, Kanar 4, Krebs 3, Gerstmann 1, Schulz 1, Herbold 1

Spielfilm:
2:0 (4.), 5:1 (9.), 7:5 (13.), 9:7 (16.), 12:8 (19.), 14:10 (24.), 16:13 (29.), 16:18 (34.), 18:20 (39.), 21:23 (42.), 25:25 (48.), 26:28 (52.), 28:30 (58.), 30:31 (60.)

Beste Spieler:
Bode, Wuttke, Brandes – Wesebaum 7, Wilms 7

Siebenmeter:
6/5 – 3/3

Zeitstrafen:
12 – 8 Min.

Zuschauer:
121

Schiedsrichter:
Lübbers / Lindenbaum (Pyrmont / Hildesheim)



Aufstieg und Meisterschaft futsch!

Aus und vorbei! Mit einer 21:29 (12:12) - Niederlage bei den Handball - Freunden in Springe hat der TV Jahn Duderstadt die letzte Chance auf Aufstieg und Meisterschaft verspielt. Die Entscheidung fiel, als Springe von 18:15 (41.) auf 25:15 (50.) davonzog.
Tore: Heim 5, Nass 5, Knudsen 4, Kesilis 3, Krist 2/1, Kobusinski 1 und Swoboda 1.

In der kommenden Saison wird der TV Jahn von Ex-Spieler Thomas Brandes (Hildesheim) trainiert. Den Titel holte sich Aschersleben mit einem 31:27 in Bremervörde. Die TG Münden steht nach einem 27:34 in Fredenbeck auf einem Abstiegsplatz.

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