Leserservice
Haben Sie Fragen, Anre- gungen oder Probleme mit der Zustellung?
Extra Tip Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 9:00 - 18:00 Uhr
Prinzenstraße 10-12
37073 Göttingen
Handball-Oberliga: HG 24:22 / TV Jahn 35:32
Kurzrock und Hogreve retten die Feier
Die HG Rosdorf-Grone hat nach drei vergeblichen Versuchen endlich wieder einen Heimsieg einfahren können. Nach dem 24:22 (9:11) gegen den MTV Braunschweig ging es erst zur verdienten Weihnachtsfeier und dann in die heiß ersehnten Ferien. Trainer Lars Rindlisbacher: „Hut aber vor dieser Mannschaft, die so noch nie zusammengespielt hat. Das war sehr diszipliniert und der Einsatz hat gestimmt.“
(Rosdorf / luco) Und dieser Sieg war alles andere als selbstverständlich. Die HG musste neben den Langzeitverletzten Reifschneider, Westendorf und Pabst fast noch auf den kompletten Rückraum verzichten, Jonas Norpoth und Benjamin Jentsch hatte die Grippe flachgelegt, Marcus Wuttke war privat verhindert. So mussten die Youngster aus der Reserve ran, und die machten von Beginn an Dampf, ehe sich der MTV versah stand es schon 4:0 für die Gastgeber (7.), zumal Keeper Sascha Kurzrock gleich zu Beginn einen Siebenmeter entschärfen konnte. Torjäger Christian Brand sorgte mit drei Treffern in den ersten zehn Minuten für ein beruhigendes 6:2 (10.).
Und die Gäste? Die Braunschweiger hatten zwar auswärts noch nichts gerissen, kamen aber mit der Empfehlung, einen Punkt gegen Tabellenführer Barsinghausen geholt zu haben. Erst jetzt wachten die Gäste auf und die HG trug ihren Teil dazu bei, dass der MTV das Kommando übernehmen konnte. Zeitstrafen gegen Erik Hogreve und Jan Knöchel und ein völlig enthemmt drauflos ballernder Christian Brand, der eine Fahrkarte nach der anderen fabrizierte, schon hieß es wenig später 6:6 (17.), zur Pause lag die HG sogar 9:11 zurück.
Als die HG nach dem Wechsel vier Minute ohne Treffer blieb und 9:12 zurück lag, platzte Routinier Erik Hogreve endgültig der Kragen. Er übernahm jetzt Verantwortung, er brüllte die Mitspieler an, er feuerte sie an, da bekam Brand einen auf den Allerwertesten. „Das ist eigentlich gar nicht meine Art, vor allem in dieser Lautstärke. Aber wenn es der Sache dient“, grinste „Lude“ nach dem Schlusspfiff. Er sorgte dafür, dass die Partie kippte. Brand hielt sich jetzt mit seinen Würfen zurück, der eingewechselte Abi Ankrah machte wichtige Tore und in der entscheidenden Phase meldete sich auch Shooter Brand mit vier Treffern in der Schlussviertelstunde zurück.
Mit Einsatz und Siegeswillen bog die HG einen 15:18-Rückstand (47.) noch in einen viel umjubelten Sieg um. Marcel Schulz überzeugte in der Abwehr, Sascha Kurzrock hielt wie der Teufel und wenn Chris Osei-Bonsu seine Chancen genutzt hätte, wäre es gar nicht erst so spannend geworden. Rindlisbacher: „So einem Jungen fehlt einfach noch die Abgeklärtheit.“
Am Ende reichten ein überragender Kurzrock, eine starke Führungspersönlichkeit wie Hogreve und ein sicherer Siebenmeterschütze Ender Kanar, um gemeinsam mit den jungen Wilden die routinierten, aber biederen Gäste zu schlagen. Für Sascha Kurzrock ein ganz logischer Sieg: „Wir konnten doch nicht mit einer Niederlage in die Weihnachtsfeier gehen.“
HG Rosdorf-Grone: Kurzrock, Fink (n.e.), Kanar 9/8, Brand 7, Ankrah 2, Hogreve 2, Frank 2, Knöchel 1, Osei-Bonsu 1, und Asmussen (n.e.)
Spielfilm: 4:0 (7.), 6:2 (10.), 6:6 (17.), 8:7 (23.), 9:9 (28.), 9:12 (34.), 13:13 (41.), 13:16 (44.), 15:18 (47.), 18:18 (50.), 21:20 (54.), 22:22 (58.), 23:22 (59.), 24:22 (60.)
Beste Spieler: Kurzrock, Hogreve, Kanar– Friesecke 6/1, Kahler 5
Siebenmeter: 10 / 8 - 5 / 3
Zeitstrafen: 12 – 8 Min.
Zuschauer: 172
Schiedsrichter: Lange / Korn aus Sehnde / Osterwald
Northeim – TG Münden 24:31
TV Jahn Duderstadt:
Endlich wieder mit Herzblut
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat sich der TV Jahn Duderstadt mit einem 35:32 (20:15) beim TV Stadtoldendorf eindruckvoll zurück gemeldet. Die bis dato daheim ungeschlagenen Gastgeber hielten nur 16 Minuten mit (8:9), bis zur Pause hatten die Eichsfelder den Grundstein für den Sieg gelegt. Trainer Stephan Albrecht: „Ich habe selbst nicht dran geglaubt. Aber wir haben uns nach dem Tief zusammengesetzt, uns in die Augen geschaut und beschlossen, gemeinsam da raus zu kommen. Das war heute eine Mannschaft mit Herzblut.“
Tore: Krist 13/4, Seiler 6/1, Möller 5, Pietsch 4, Tetzlaff 4, Kobusinski 3.
Und die Gäste? Die Braunschweiger hatten zwar auswärts noch nichts gerissen, kamen aber mit der Empfehlung, einen Punkt gegen Tabellenführer Barsinghausen geholt zu haben. Erst jetzt wachten die Gäste auf und die HG trug ihren Teil dazu bei, dass der MTV das Kommando übernehmen konnte. Zeitstrafen gegen Erik Hogreve und Jan Knöchel und ein völlig enthemmt drauflos ballernder Christian Brand, der eine Fahrkarte nach der anderen fabrizierte, schon hieß es wenig später 6:6 (17.), zur Pause lag die HG sogar 9:11 zurück.
Als die HG nach dem Wechsel vier Minute ohne Treffer blieb und 9:12 zurück lag, platzte Routinier Erik Hogreve endgültig der Kragen. Er übernahm jetzt Verantwortung, er brüllte die Mitspieler an, er feuerte sie an, da bekam Brand einen auf den Allerwertesten. „Das ist eigentlich gar nicht meine Art, vor allem in dieser Lautstärke. Aber wenn es der Sache dient“, grinste „Lude“ nach dem Schlusspfiff. Er sorgte dafür, dass die Partie kippte. Brand hielt sich jetzt mit seinen Würfen zurück, der eingewechselte Abi Ankrah machte wichtige Tore und in der entscheidenden Phase meldete sich auch Shooter Brand mit vier Treffern in der Schlussviertelstunde zurück. Mit Einsatz und Siegeswillen bog die HG einen 15:18-Rückstand (47.) noch in einen viel umjubelten Sieg um. Marcel Schulz überzeugte in der Abwehr, Sascha Kurzrock hielt wie der Teufel und wenn Chris Osei-Bonsu seine Chancen genutzt hätte, wäre es gar nicht erst so spannend geworden. Rindlisbacher: „So einem Jungen fehlt einfach noch die Abgeklärtheit.“
Am Ende reichten ein überragender Kurzrock, eine starke Führungspersönlichkeit wie Hogreve und ein sicherer Siebenmeterschütze Ender Kanar, um gemeinsam mit den jungen Wilden die routinierten, aber biederen Gäste zu schlagen. Für Sascha Kurzrock ein ganz logischer Sieg: „Wir konnten doch nicht mit einer Niederlage in die Weihnachtsfeier gehen.“
HG Rosdorf-Grone: Kurzrock, Fink (n.e.), Kanar 9/8, Brand 7, Ankrah 2, Hogreve 2, Frank 2, Knöchel 1, Osei-Bonsu 1, und Asmussen (n.e.)
Spielfilm: 4:0 (7.), 6:2 (10.), 6:6 (17.), 8:7 (23.), 9:9 (28.), 9:12 (34.), 13:13 (41.), 13:16 (44.), 15:18 (47.), 18:18 (50.), 21:20 (54.), 22:22 (58.), 23:22 (59.), 24:22 (60.)
Beste Spieler: Kurzrock, Hogreve, Kanar– Friesecke 6/1, Kahler 5
Siebenmeter: 10 / 8 - 5 / 3
Zeitstrafen: 12 – 8 Min.
Zuschauer: 172
Schiedsrichter: Lange / Korn aus Sehnde / Osterwald
Northeim – TG Münden 24:31
TV Jahn Duderstadt:
Endlich wieder mit Herzblut
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge hat sich der TV Jahn Duderstadt mit einem 35:32 (20:15) beim TV Stadtoldendorf eindruckvoll zurück gemeldet. Die bis dato daheim ungeschlagenen Gastgeber hielten nur 16 Minuten mit (8:9), bis zur Pause hatten die Eichsfelder den Grundstein für den Sieg gelegt. Trainer Stephan Albrecht: „Ich habe selbst nicht dran geglaubt. Aber wir haben uns nach dem Tief zusammengesetzt, uns in die Augen geschaut und beschlossen, gemeinsam da raus zu kommen. Das war heute eine Mannschaft mit Herzblut.“
Tore: Krist 13/4, Seiler 6/1, Möller 5, Pietsch 4, Tetzlaff 4, Kobusinski 3.


