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Verkehrsstatistik 2018: Weniger Temposünder

Wieder weniger Verstöße bei der stationären Geschwindigkeitsüberwachung, weniger Fahrverbote und leicht erhöhte Einnahmen durch Verwarnungs- und Bußgelder: so lautet das Fazit einer vorläufigen Statistik 2018 des Göttinger Stadtordnungsdienstes.

(pdg) Die Anlagen zur Rotlichtüberwachung registrierten im letzten Jahr genau 2.774 Verstöße. 2017 lag die Zahl ebenfalls bei 2.774. Die meisten Missachtungen roter Ampelsignale (799) wurden erneut an der B27 / An der Lutter festgestellt.

2018 erfasste die mobile Geschwindigkeitsüberwachung mit 162.528 Fahrzeugen weniger als 2017 (170.360). In 8,17 (7,71) Prozent der Fälle wurden Übertretungen der zulässigen Geschwindigkeit festgestellt. Die Polizei ermittelte bei ihren Überwachungsmaßnahmen weitere 482 (981) Fälle.

Die stationäre Geschwindigkeitsüberwachung mit den Messpunkten in der Steinmetzkurve, in Groß Ellershausen und in Roringen, an der B27/An der Lutter sowie seit 28. November auch an der B3 – Kaufpark und der B27 – Im Rinschenrott verzeichnete 2018 einen Anstieg der gemessenen Verstöße. Insgesamt registrierten sie 36.626 (2017: 9.093) Übertretungen. Einberechnet in diese Summe wurden auch 4.173 Verstöße, die der neue flexibel einsetzbare Messcontainer ermittelt hat, der am 19. Oktober in Betrieb genommen wurde.

880 Mal wurden in der Stadt Fahrverbote ausgesprochen, 140 weniger als im Vorjahr (1.020). Die Verwarn- und Bußgeldeinnahmen der Stadt erreichten nach den bisher ausgewerteten Verfahren im fließenden Verkehr 1,741 Millionen Euro (2017: 1,578), im ruhenden Verkehr 648.229 Euro (777.543).