(star) Göttingen ist nicht nur die Stadt, die Wissen schafft, sondern auch eine Stadt, die Kultur schafft. Das machen sich fünf kurze Videos des Göttingen Tourismus zunutze, mit denen für die Stadt geworben wird.
In den Videos zeigen Göttinger Kulturschaffende ihre Kunst an Orten, die normalerweise nicht ihre Spielstätten sind. Sie erzählen, was ihnen an Göttingen besonders gefällt und werden so  Botschafter für ihre Stadt. Mit dabei sind Christoph Huber und Stefan Dehler von der Theatergruppe „Stille Hunde“, Judith Kara (Ballettschule art la danse) und ihre Schülerinnen, Schauspieler Daniel von Trausnitz, Graffiti-Künstler Malte Orth und die Band The Wagon Wheels.
Für Konzept und Organisation zeichnet der Journalist Ulrich Drees in enger Abstimmung mit dem Göttingen Tourismus e.V.  verantwortlich. Die Produktion übernahm die Filmschmiede Göttingen mit Soen­ke Westphal. Florian Heinz von der Stadtverwaltung stand beratend zur Seite.
Die Videos entstanden im Rahmen der Open Data Initiative der niedersächsischen Städtekooperation „aboutcities“. Es handelt sich um ein Low-Budget-Projekt, für das insgesamt 7.000 Euro ausgegeben wurden. Die Produktion wird gefördert aus Mitteln der NBank, die rund 50 Prozent der Kosten trägt. „Alle Beteiligten haben ihre Mitarbeit sofort zugesagt. Sie waren mit viel Herzblut und Engagement für Göttingen dabei. Das merkt man den Videos deutlich an,“ freut sich Angelika Daamen, Geschäftsführerin des Göttingen Tourismus e.V..  „Wenn es sich finanziell realisieren lässt, würden wir die Reihe gerne fortsetzen. Ideen dazu gibt es viele.“
Zu sehen sind die Videos unter goe.de/kurzfilme.

Alle am Dreh Beteiligten auf einem Foto: Vorne (v.l.) Sönke Westphal, Judith Kara (umrahmt von zwei Ballettschülerinnen), Daniel von Trausnitz und Malte Orth. Hinten (v.l.) Sandra Kawka und Helen Landzettel von The Wagon Wheels, Angelika Daamen, Ulrich Drees sowie die Stillen Hunde Christoph Huber und Stefan Dehler.