(29. Oktober 2020) Ein schwerer Lkw-Unfall hat auf der A7 Richtung Kassel zu einer stundenlangen Vollsperrung geführt.
Dazu kam es, als gegen Mitternacht der 35-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Göttingen einen weiteren Sattelzug mit Kennzeichen KS, der sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer Reifenpanne auf dem Standstreifen befand, übersah. Dabei streifte er diesen seitlich, verlor
die Kontrolle über seinen Sattelzug und fuhr nach rechts neben die Autobahn in die Böschung. Anschließend kippte der Sattelzug um. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus seinem Führerhaus retten und wurde durch eintreffende Rettungskräfte vorsorglich in eine Göttinger Klinik verbracht. Der zweite Lkw-Fahrer, ein 48-jähriger Mann aus Bulgarien, der sich zum Zeitpunkt des Unfalles ebenfalls in seinem Führerhaus befand, blieb unverletzt.
Es entstand hoher Sachschaden an beiden Lkw. Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Hierfür muss unter anderem die Ladung des umgekippten Lkw umgeladen werden, bevor er geborgen werden kann. Des Weiteren sind bei einem Lkw mehrere hundert Liter Diesel ausgelaufen und teilweise ins nahe Erdreich eingedrungen. In wie weit umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt werden müssen, steht zurzeit noch nicht fest.
Am Donnerstag um 7.15 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden.